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Jorn - Out To Every Nation




Release Info: 2004 - AFM - Full Length
Band Info: Norwegen - 2000 - Melodic Metal
Bewertung: 8


Songs:

1. Young Forever
2. Out To Every Nation
3. Something Real
4. Living With Wolves
5. Vision Eyes
6. One Day We Will Put Out The Sun
7. Behind The Clown
8. Rock Spirit
9. Through Day And Night
10. When Angel Wings Were White

Seinen endgültigen internationalen Durchbruch schaffte der norwegische Ausnahmesänger Jorn Lande durch seine Aktivitäten bei den deutschen Senkrechtstartern Masterplan. Dass der Bursche aber schon vor Masterplan zahlreiche Scheiben diverser Combos (u.a. Beyond Twilight, Ark) mit seinem außergewöhnlichen Gesang veredelte, ist möglicherweise nicht allen bekannt. Und dass er nicht nur fantastisch singen kann, sondern auch ein äußerst talentierter Songwriter ist, bewies er mit seinen beiden Soloscheiben „Starfire" und „Worldchanger", wobei vor allem letztgenanntes Album in die Kategorie „unentdeckte Klassiker" gehört. Nun hat das umtriebige Sangeswunder seinen dritten Solo-Release aufs Band gebracht und sich dabei äußerst kompetente Verstärkung ins Studio geholt: Am Bass ist Hammerfall-Sympathikus Magnus Rosén zu hören, und Gitarre und Schlagzeug werden von Jörn Viggo Lofstad und Stian Kristoffersen bedient, die beide ihre Brötchen primär bei den ebenfalls arg unterbewerteten Pagan´s Mind verdienen. Eine hochkarätige Besetzung also, die allerdings wenig wert wäre, würden die Songs auf „Out To Every Nation" nicht so viel Klasse besitzen. Hier wird Bombast-Metal vom Allerfeinsten zelebriert, der zwar sicherlich einige Parallelen zu JORNs Hauptband Masterplan besitzt, ansonsten aber auch an das Material von Dio oder Black Sabbath in ihrer Tony-Martin-Phase erinnert. Auch einige bluesige Ausflüge gibt´s zu hören, wie etwa beim tollen Titelstück. Mit ´Behind The Clown´ hat JORN zudem eine wundervolle Ballade am Start und mit ´Living With Wolves´ einen echten Ohrwurm im Gepäck. Auch das restliche Material kann fast ausnahmslos überzeugen, lediglich ´One Day We Will Put Out The Sun´ ist ein wenig zäh geraten. Ansonsten gilt aber: beide Daumen nach oben! (ROCK HARD 8,5 / 10)





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