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Krokus - Pay It In Metal




Release Info: 1978 - Mercury - Full Length
Band Info: Schweiz - 1975 - Hard Rock
Bewertung: 7


Songs:

1. Killer
2. Werewolf
3. Rock Ladies
4. Bad Love
5. Get Out Of My Mind
6. Rock Me, Rock You
7. Deadline
8. Susie
9. Pay It
10. Bye Bye Baby

Damals noch mit Chris von Rohr am Gesang, auf der zugehörigen Tour aber schon wieder von Neusänger Henry Fries abgelöst, dem Vorgänger von DER Malteser Krokus-Reibeisenröhre Marc Storace. Das Album ist tief in den 70er-Jahren verwurzelt, beim Hören denkt man eher an die Anfangs-70er als an die End-70er. Nach dem man auf den 2 Alben davor recht psychedelisch unterwegs war, wendet man sich auf dem 3. Album mehr und mehr dem beschwingten Mainstream-RocknRoll zu, so wie man es sich gut auch bei Volksfesten in einem Festzelt vorstellen könnte, nett anzuhören, superleicht konsumierbar, aber letztlich doch sehr provinziell spießig - letztlich hat das alles eher noch was mit Elvis Presley als mit Judas Priest, AC/DC oder der NWoBHM allgemein zu tun. Das hat alles nur in Grundzügen mit den kommenden zwischen NWoBHM und Hardrock-beeinflussten späteren Alben mit Marc Storace am Mikro zu tun. Es ist deswegen kein schlechtes Album, aber für mich kaum fassbar, gerade auch Sänger Chris von Rohr stemmt zwar den Gesang ganz gut, kommt aber über provinzielle Mittelmässigkeit einfach nicht hinaus. Die Band hat sich musikalisch auf noch keinen festen Stil festgelegt, man geht wie das berühmte Fähnchen im Wind in die Richtung, die wohl gerade am Verbrauchermarkt angesagt ist. Bei Metal Rendezvous 1979 / 1980 war dann gerade NWoBHM angesagt, also versucht man sich an dieser Richtung, wenigstens hat man die dann einigermassen beibehalten, wobei mit The Blitz(1984) und gerade Change of Address(1986) dann auch wieder Alben kamen, wo man dem gerade kurzfristig vorherrschenden Zeitgeist hinterher gerannt ist. Pay it in Metal ist harmloser Boogie / Honky Tonk-RocknRoll der alten herkömmlichen Sorte. Das Album kann man gut durchhören, und um die Geschichte und den Werdegang der Band Krokus etwas beleuchten zu wollen, ist es auch ganz recht, Hammond-Orgel, Keyboards und Percussion sind dabei, man ist grundsätzlich für alles offen. Es ist schwierig für mich das Album heute bewerten zu müssen, damals war es mir nicht geläufig, und heute ist es natürlich total veralteter harmloser Bauern-RocknRoll, aber damals war es wohl normale Rock-Musik(Kein Hardrock), auch qualitativ, deswegen dann 3 Sterne. Das Album ist in England unter dem Titel Painkiller mit anderem Cover erschienen, seither geistert es in 2 verschiedenen Versionen durch das Universum, hierzulande ist aber meist die Pay it in Metal-Version mit der Geld-Banane vorzufinden.(AMAZON)




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