2. No Crime
3. Long Time Dead
4. Killing Machine
5. Fade Away
6. Tarantula
7. Crystal Eyes
8. Nothing Better To Do
9. Chasing The Dragon
10. Kill That Girl
11. I'd Love To Change The World
12. Who's In Control (Let 'em Roll)
13. I'm The One
14. Why Ain't Bleeding
15. Kiss Of Death
Zu Zeiten ihres selbstbetitelten Debüts und des Follow-ups 'Cocked & Loaded' wurden die L.A. GUNS stets als typische US-Glamband belächelt. Medien- und Fansupport gab's höchstens im Heimatland - in Deutschland hielten Tracii Guns und Co. lediglich eingefleischte L.A.-Rocker wie Klemm oder Fleisch die Stange. Erst das 1991 veröffentlichte Album "Hollywood Vampires" ließ aufhorchen und brachte der Band auch in europäischen Breitengraden einige Anerkennung. Auf der sich anschließenden Skid Row-Support-Tour konnte man weiteren Boden gutmachen, ehe man für drei Jahre gänzlich von der Bildfläche verschwand. Ein ums andere Mal kursierten Drogen- und Auflösungsgerüchte. Mit "Vicious Circle" melden sich die L.A. GUNS jetzt zurück und legen ihr bis dato ambitioniertestes Werk vor. Man präsentiert sich deutlich Punk-beeinflußter als in der Vergangenheit, und auch der Sinn für eingängige Melodien ist den Jungs zwischenzeitlich nicht abgegangen. Songs wie das speedige 'Killing Machine' oder 'Kill That Girl' machen nebenbei deutlich, daß man mit den früher oft gar zu simpel konstruierten Stampfrockern nicht mehr allzuviel am Hut hat. Die L.A. GUNS haben die Zeichen der Zeit erkannt, verarbeiten zwar mit 'I'd Love To Change The World' einen Ten Years After-Song und verbraten erneut 'Crystal Eyes' (war schon auf "Hollywood Vampires" vertreten), aber die positiven Momente überwiegen eindeutig. "Vicious Circle" ist ein Album, das unbekümmert und spontan klingt und sich somit acht Punkte verdient hat. Vergeßt eure Vorurteile und hört einfach mal rein. (ROCK HARD 8 / 10)

:format(jpeg):mode_rgb():quality(90)/discogs-images/A-263201-1581980461-5029.jpeg.jpg)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen