2. Ok, Let's Roll
3. Waking The Dead
4. Revolution
5. The Ballad
6. Frequency
7. Psychopathic Eyes
8. Hellraisers Ball
9. Lost In The City Of Angels
10. Don't You Cry
Sie rotzen und rollen wieder - und das so frisch und unverkrampft wie schon seit „Hollywood Vampyres" (1991) nicht mehr! Zwar verschwanden die L.A. GUNS niemals ganz von der musikalischen Bildfläche, so richtig da waren die Sleaze-Rock-Helden nach stilistischen und besetzungstechnischen Verwirrungen aber erst mit dem Überraschungsalbum „Man In The Moon" (2001). Für „Waking The Dead" haben die tätowierten Burschen sämtliche jemals ausprobierten Stilrichtungen miteinander verschmolzen: Glamrock ist dabei ebenso fester Bestandteil des hinter „Waking The Dead" stehenden Erfolgskonzepts wie dezente Dosen Punkrock (´Revolution´, ´Psychopatic Eyes´) und punktuelle Einschübe aus dem Lager des unverbrüllten Hardcore. Alles in Maßen und immer so dezent, dass der unverkennbare Sleaze-Rock der mittlerweile wieder befreundeten Herren Tracii Guns (g.) und Phil Lewis (v.) die Oberhand behält. „Waking The Dead" hat mit dem Titelsong lediglich einen relativen Ausfall zu beklagen und strotzt ansonsten nur so vor hochkarätigen Gassenhauern: das bestechende ´Don´t Look At Me That Wah´, das sich selbst erklärende ´The Ballad´, die schmissigen Nummern ´Frequency´ und ´OK Let´s Roll´, die beiden eingangs erwähnten Punk´n´Roller, das stampfende ´Hellraisers Ball´ und und und. Jeder Wurf ein Treffer, gute Laune garantiert! Zwar ist „Waking The Dead" weniger offensichtlich Sleaze als „Man In The Moon", dafür aber auch streng genommen abwechslungsreicher, spannender und besser. Ein absoluter Pflichtkauf - nicht nur für diejenigen, die bei dem bloßen Gedanken an eine unter Strom gesetzte Melange aus alten L.A. GUNS, Guns N´Roses („Appetite For Destruction") und einer Prise Warrior Soul-Attitüde Herzrasen bekommen.(ROCK HARD 7,5 / 10)

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