Bewertung: 8
1. The Greyman
2. Making Evenings
3. Black Brick Road
4. Dystopia
5. The Organ
6. A Trip With The Moon
7. Sister Sinister
8. Rainy Day Away
9. Crazyman
Als sich LAKE OF TEARS nach ihrem vierten Longplayer „Forever Autumn" auflösten, waren sie komplett frustriert und desillusioniert, fühlten sich im Stich gelassen. Das darauf folgende Album „The Neonai" war ein halbgarer Schnellschuss, von Mainman Daniel Brennare im Alleingang aufgenommen, der nur unter dem Namen LAKE OF TEARS erschien, um alte geschäftliche Verpflichtungen zu erfüllen. Die anschließende lange Pause hat der Band hörbar gut getan. Die Schwermut von „Forever Autumn" ist verflogen, die Band geht spürbar hoch motiviert zu Werke und rockt endlich wieder. Songs wie ´The Greyman´, ´Making Evenings´, ´A Trip With The Moon´ oder ´Sister Sinister´ stehen ganz klar in der Tradition der beiden besten LAKE OF TEARS-Scheiben „Headstones" und „A Crimson Cosmos". Was natürlich auch nicht fehlen darf, sind ein flotter Rocker mit leichtem Discobeat als Unterbau (´Dystopia´) und ein verträumt-melancholischer Song mit leichtem Country/Western-Flair und Hammond-Untermalung (´Black Brick Road´) - ganz zu schweigen von den weiblichen Gast-Vocals bei ´Sister Sinister´. Aber es gibt auch Neuerungen bei LAKE OF TEARS: z.B. das ungewohnt heftige ´Crazyman´ mit knarzigen, fast schon Sabbath-mäßigen Gitarren. Und endlich, endlich hat die Band mal eine richtig fette Produktion verpasst bekommen, die dieses klasse Comeback-Album abrundet. Fühlt sich verdammt gut an, dass ihr wieder da seid, Jungs! (ROCK HARD 9 / 10)


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