Bewertung: 7
1. Intro
2. Return Of Ravens
3. The Shadowshires
4. Solitude
5. Leave A Room
6. Sorcerers
7. Can Die No More
8. Nathalie And The Fireflies
9. Let Us Go As They Do
10. Down The Nile
So ist das Business: Weil LAKE OF TEARS-Bandboss/Songwriter/Gitarrist/Sänger Daniel Brennare seinerzeit einen Vertrag über fünf Alben unterschrieben hatte, schuldete der stille Schwede Black Mark noch eine Langrille, um als vertragsfreier Musiker endlich sein neues Projekt anschieben zu können. Dass unter solch eher ungünstigen Voraussetzungen kein Kracher à la „Headstones" oder „A Crimson Cosmos" herausspringen würde, war trotz der dreijährigen Pause seit der letzten Scheibe „Forever Autumn" zu erwarten. Zumal besagte Hommage an den Herbst trotz einiger schöner, tieftrauriger Momente aufgrund ihres durchgehend beschaulichen Charakters bereits eine einschläfernde Wirkung verbreitet hatte. Zum Glück gibt Daniel, dem im Studio mit Magnus Sahlgren (g.), Ulf Wahlberg (keys) und Jennie Tabler (Backing-Vocals) diesmal nur eine „Skeleton-Crew" zur Seite stand, auf „The Neonai" wieder etwas mehr Gas. Leider Gottes kranken die neun Songs aber an einem dünnen, sterilen Sound, woran die lieblos programmierten Drums (ob Angelo Sasso auch im hohen Norden sein Unwesen treibt?) entscheidenden Anteil haben. Ob da mal wieder am falschen Ende gespart wurde oder sich kein passender Volontär fand - who knows? Als versöhnlich stimmender Schlussakkord taugt diese im Niemandsland zwischen Seventies-Sounds der Marke Pink Floyd, melancholischem Gothic-Rock und atmosphärischem Moll-Metal angesiedelte Platte allemal. Ansonsten machen sich die beiden oben erwähnten Longplayer aus den Jahren ´95 bzw. ´97 allerdings um Längen besser. (ROCK HARD 7 / 10)


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