1. Lonewolf
2. Crawling To Hell
3. Army Of The Damned
4. Hellbent For Metal
5. Soulreapers
6. Celtic Heart
7. The Last Defenders
8. Cold
9. The One You Never See
10. Tally Ho
11. One Second In Eternity
Wer seine Band nach einem Running-Wild-Song benennt, muss wohl seiner Tradition treu bleiben: Auch auf dem fünften Album schimmern als Haupteinfluss der Franzosen LONEWOLF eindeutig Running Wild durch. Auf Army Of The Damned gibt es viele von den rasanten und melodischen Gitarren zu hören, die Running Wild immer ausgezeichnet haben, die bei Rock´n´Rolf heutzutage aber kaum noch zum Einsatz kommen. Dass sich die Band das eine oder andere Mal extrem an Running-Wild-Riffs orientiert (die Melodie von ´Lonewolf´ erinnert z.B. stark an die RW-Komposition ´Adventure Galley´), ist verschmerzbar, die Stimme von Fronter Jens Börner hingegen nicht. Der übertrieben geröchelte Gesang liegt nicht nur häufig neben der Spur, sondern will sich auch überhaupt nicht ins Gesamtbild einfügen. Zusammen mit einigen unnötigen Solo-Gniedeleien wird Army Of The Damned so zu einem anstrengenden, nervigen und somit zweifelhaften Vergnügen.(ROCK HARD 6 / 10)


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