1. Overture To The Hymn Of The Immortal Warriors
2. The Ascension
3. King Of Kings
4. Army Of The Dead Part 1
5. Sleipnir
6. Loki God Of Fire
7. Blood Brothers
8. Overture To Odin
9. The Blood Of Odin
10. Sons Of Odin
11. Glory Majesty Unity
12. Gods Of War
13. Army Of The Dead Part 2
14. Odin
15. Hymn Of The Immortal Warriors
16. Die For Metal
Ich hatte mich wirklich auf diese Scheibe gefreut, denn die starke „The Sons Of Odin"-EP klang ja recht vielversprechend. Eine Rückkehr zu den Meister-Epen ihrer Vergangenheit hatten MANOWAR versprochen - und das live beim „Earthshaker" vorgestellte ´King Of Kings´ hätte trotz des billigen Drumcomputer-Sounds tatsächlich auf einem der großen alten MANOWAR-Alben stehen können. Bezeichnenderweise ist gerade dieser Song der (von zwei langen Intros eingeleitete) Opener von „Gods Of War" - und er bleibt bis zum abschließenden Bonustrack ´Die For Metal´ (cooler Titel, der Humor beweist) der Höhepunkt der Scheibe. Alles zwischen diesen beiden Hits ist entweder zwiespältig und zu sehr in die Länge gezogen oder (wie im Falle ´Gods Of War´ und ´The Sons Of Odin´) bereits veröffentlicht worden. Echte neue Songs sind Mangelware, was durch viele Zwischenspiele, Pferdegetrappel, pathetische Labereien, Gebete, Choräle etc. kaschiert wird. Auch wenn hier teilweise gutes Material am Start ist (der ´Army Of The Dead´-Choral erreicht beinahe ´The Crown And The Ring´-Format, taucht dafür aber auch gleich zweimal auf), müsste selbst der dümmste MANOWAR-Fan merken, dass man „Gods Of War" nicht ernsthaft mit „Into Glory Ride", „Hail To England" oder auch „Louder Than Hell" (um beim jetzigen Line-up zu bleiben) vergleichen kann. Nummern wie ´Sleipnir´ oder ´Loki God Of Fire´ sind im Prinzip gute Metal-Songs - wären sie nur mit Seele und mit der alten, viel besseren Produktion eingespielt worden. Die dünnen Gitarren und das unsägliche Drumgeklöppel, die doch sehr nach Homerecording klingen, machen leider so einiges kaputt. Für mich als MANOWAR-Fan (die alten Alben werde ich ewig lieben) bricht mit „Gods Of War" eine Welt zusammen. Zwar sind sieben Punkte angesichts der erwähnten Highlights immer noch vertretbar, zumal Eric Adams´ Stimme für einige Gänsehautmomente sorgt (auch wenn die einstmals unvergleichlichen hohen Schreie inzwischen Mangelware sind) - aber für mich kann kein Zweifel daran bestehen, dass „Gods Of War" das schwächste MANOWAR-Album überhaupt ist..(ROCK HARD 7 / 10)

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