1. Call To Arms
2. The Fight For Freedom
3. Nessun Dorma
4. Valhalla
5. Swords In The Wind
6. An American Trilogy
7. The March
8. Warriors Of The World United
9. Hand Of Doom
10. House Of Death
11. Fight Until We Die
Eins vorweg: Diese Scheibe sollte man sich - egal ob MANOWAR-Fan oder „neutraler Hörer" - unbedingt bis zum Ende anhören, bevor man ein Urteil fällt. Denn MANOWAR wagen auf „Warriors Of The World" gleich mehrere Experimente, die man dummerweise hintereinander an den Anfang des Albums gestellt hat, was für manch überraschten Gesichtsausdruck innerhalb der Redaktion sorgte. Doch der Reihe nach: Erfreulich traditionell geht´s mit dem bärenstarken Opener ´Call To Arms´ los, der sicher nicht zufällig an ´Blood Of My Enemies´ erinnert. Schon die zweite Nummer, die Halbballade ´Fight For Freedom´, dürfte jedoch auf geteilte Resonanzen stoßen und ist meiner Ansicht nach viel zu kitschig geraten. Weiter geht´s mit der Opern-Arie (!) ´Nessun Dorma´, die sicherlich gewöhnungsbedürftig ist, aber irgendwie zu MANOWAR passt und außerdem fantastisch gesungen ist. ´Valhalla´/´Swords In The Wind´, Boris´ Lieblings-Nummer, ist ein getragener Epic mit leichten ´Bridge Of Death´-Anklängen, bevor ´An American Trilogy´ dem verdatterten MANOWAR-Fan erneut ein Fragezeichen ins Gesicht treibt. Diese Neuvertonung alter amerikanischer Bürgerkriegslieder, die vor Pathos nur so trieft, hat auf einer MANOWAR-Scheibe meiner Meinung nach nichts verloren. Nach dem etwas zu lang geratenen Bombast-Zwischenspiel ´The March´ wird dann endlich der „Metal-Teil" des Albums eingeläutet - und jetzt geht jedem MANOWAR-Fan das Herz auf: Der Mega-Ohrwurm ´Warriors Of The World United´ wird von drei straighten Uptempo-Granaten - ´Hand Of Doom´, ´House Of Death´ und ´Fight Until We Die´ - flankiert, die jeden Nackenmuskel sprengen und die Band genau so präsentieren, wie wir sie kennen und lieben.Ein Bass-Solo gibt´s diesmal übrigens nicht, was ich als weiteren Pluspunkt werten würde, so dass unterm Strich trotz der unglücklichen Song-Reihenfolge und der zwei Ausfälle (´An American Trilogy´ & ´Fight For Freedom´) neun Punkte bleiben.(ROCK HARD 9/ 10)

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