1. Wheels Of Fire
2. Kings Of Metal
3. Heart Of Steel
4. Sting Of The Bumblebee
5. The Crown And The Ring (Lament Of The Kings)
6. Kingdom Come
7. Pleasure Slave
8. Hail And Kill
9. The Warriors Prayer
10. Blood Of The Kings
Die Frage war ja, ob nach dem Durchhänger "Fighting The World" diese einstmals als Kultband gehandelte Truppe den Sprung zurück in alte Kampftugenden schaffen würde. "Kings Of Metal" gibt die Antwort darauf, und die heißt klar und deutlich: JA! Der Startschuß fällt mit 'Wheels of Fire', dem vielleicht schnellsten Manowar-Track aller Zeiten. Das nachfolgende Titelstück ist mir persönlich zu mitklatschmäßig, live allerdings sollte es seine Wirkung nicht verfehlen. 'Heart Of Steel' ist im wahrsten Sinne die nächste Hymne, die folgt. Hier ziehen die vier New Yorker wieder alle Register ihres umfangreichen Könnens, nach dem schönen, verhaltenen Anfang steigert sich das Stück in geradezu ekstatische Höhen. Dann kommt wieder das übliche, völlig langweilige Bass-Solo, bevor mit 'The Crown And The Ring' eins der außergewöhnlichsten Stücke, das je eine HM-Platte zierte, Seite eins beendet. Nur untermalt von Keyboard-Klängen, brilliert Eric Adams zusammen mit einem Männer-Chor wie zu besten Zeiten, bewundernswert der Mut der Band, ein solches Stück aufzunehmen. Auch auf Seite zwei zeigt ich unser Patient deutlich erholt. 'Kingdom Come' ist noch ein relativ lahmer Beginn, aber spätestens bei 'Hail & Kill' holt ihr eure Holzschwertchen aus Kindertagen aus der Kommode und brüllt wie in Trance mit. Es bleibt noch 'Blood Of The King' (das schwachsinnigefünfminütige Gebrabel davor vergessen wir lieber), und schon haben wir mit "Kings Of Metal" zwar keinen Meilenstein, aber ein rundherum gutes Album, und abgesehen von den schwachsinnigen Lyrics gehören MANOWAR immer noch zur ersten Garde (ROCK HARD 8,5 / 10)

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