1. Achilles, Agony And Ecstasy In Eight Parts
2. Metal Warriors
3. Ride The Dragon
4. Spirit Horse Of Cherokee
5. Burning
6. The Power Of Thy Sword
7. The Demon's Whip
8. Master Of The Wind
Genau! In einer Zeit, in der sich unzählige Bassisten zugrunde slappen, Drummer wild mit dem Jazzbesen 'rumfuchteln und sich Gitarristen im Fusion-Wahn zu Tode frickeln, kommt ein Album wie "The Triumph Of Steel" einer Erlösung gleich! Seit Priest hat keine Metal-Band sämtliche Klischees des Genres so herrlich ausgereizt wie Manowar: Gitarren, die klingen, als würde man Schwerter aufeinanderschlagen, Drums, die dahin zielen, wo's wehtut, ein Sänger, der noch wirklich mit Seele singt, Bassläufe, die dir den Teppich unter den Latschen wegreißen und ein Sound, von dem Wagner nur träumen konnte. Und doch sind MANOWAR bei alledem abwechslungsreicher, als es 95 Prozent aller Crossover-Bands je sein könnten die wahren 'Kings Of Metal' eben! "Triumph Of Steel" hat wirklich alles, was man von einer knallharten Rockband erwarten kann: orchestrale Parts, straighte Dampfhammer-Riffs, majestätische Balladen, gigantische Chöre, stampfende wie rasend schnelle Rhythmen und ganz nebenbei eine Spieldauer von knapp 70 Minuten, die für zwei erstklassige LPs gut wäre. Ihr absolutes Meisterwerk liefern MANOWAR dabei mit der halbstündigen Mini-Oper 'Achilles, Agony & Ecstasy In Eight Parts' ab, die vom Drumsolo (das ein wenig an lan Paice erinnert, wenn der Klassikelemente einstreut) bis zur puren Speed-Walze jede Facette des einzigartigen MANOWAR-Sounds enthält. Auch wenn Joey DeMaio und seine Truppe manchmal so pathetisch zu Werke gehen, daß es bei nüchterner Betrachtung fast schon kitschig wirkt: Mir persönlich ist das völlig egal, weil es heutzutage kaum noch eine Metal-Band gibt, die MANOWAR in puncto Musikalität und Dramatik das Wasser reichen kann. Außerdem ist Eric Adams immer noch der begnadetste Sänger der gesamten Szene und da wären weniger als zehn Punkte der blanke Hohn! (ROCK HARD 10/ 10)

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