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Master Sword - Shadow And Steel




Release Info: 2018 - Full Length
Band Info: USA - 2013 - Power Metal
Bewertung: 8

Songs:

1. Behind The Mirror
2. Let Me Show You The Night
3. Tower Of Stone
4. Kiss Of The Flame
5. Sanctuary
6. Beneath The Skin
7. Isle Of The Skye Spirits
8. Hyrule Field
9. Master Of The Sea
10. My Destinied One

Zugegeben, die Stunden, die ich einst mit Spielkonsolen verbracht hatte, sind aufs Jahr gesehen mit ein bis zwei Händen abgezählt. “The Legend Of Zelda” ist mir aber noch immer ein Begriff, wenngleich ich eher dem Team Xbox angehörte als dem Team Nintendo. Anders ist die Teamzugehörigekeit bei MASTER SWORD gelagert, als dass sich die Band aus Washington klar dem Nintendo zugehörigen “The Legend Of Zelda”-Thema verschrieben hat. Das machen sie bei ihrem Debütalbum “Shadow and Steel” deutlich. Denn nicht nur lyrisch taucht man in das Zelda-Universum ein, auch kompositorisch werden manche Themen aus den Melodien der Spielmusik aufgegriffen. Doch selbst wenn man nicht so Zelda-affin ist, kann man dem Power Metal der US-Amerikaner etwas abgewinnen. Insbesondere wenn MASTER SWORD ihre ganz eigene Dynamik entwickeln und treibend nach vorne rocken wie in “Let Me Show You the Night” oder mit Abstrichen in “Isle of the Sky Spirits”. Weiterhin bringt die Band eine psychedelisch progressive Note ins Spiel, wenn das Keyboard-Spiel von Matt Farkas in “Tower of Stone” markant in den Vordergrund drängt. Auch “Master of the Seas” bringt einige dieser progressiven Elemente ein. Probleme haben MASTER SWORD in den längeren Tracks – insbesondere wenn diese langsamer und auch in Sachen Abwechslung mager bestückt sind wie “Kiss of the Flame”. Zudem wirkt das Instrumental “Hyrule Field” wie ein Fremdkörper. Fein anzuhören sind dagegen die vielen Soli von Corey Garst sowie der Gesang Lily Hoy, die ein rockiges Timbre für sich beanspruchen kann. Dazu hat ihre Stimme einen vollen Klang und kann sich auch auf verschiedenen Tonhöhen hören lassen. Somit haben MASTER SWORD mit “Shadow and Steel” ein respektables Debütalbum geschaffen, das thematisch eine eigene Sprache spricht. Musikalisch weiß die Mischung aus Power Metal mit Progressive Rock-Elementen zu gefallen. Hinzu kommen eine Handvoll von packenden Passagen und der gefällige Gesang. (VAMPSTER)



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