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Meat Loaf - Bat Out Of Hell II: Back Into Hell




Release Info: 1993 - Virgin - Full Length
Band Info: USA - 1975 - AOR
Bewertung: 7,5


Songs:

1. I'd Do Anything For Love (But I Won't Do That)
2. Life Is A Lemon And I Want My Money Back
3. Rock And Roll Dreams Come Through
4. It Just Won't Quit
5. Out Of The Frying Pan (And Into The Fire)
6. Objects In The Rear View Mirror May Appear Closer Than They Are
7. Wasted Youth
8. Everything Louder Than Everything Else
9. Good Girls Go To Heaven (Bad Girls Go Everywhere)
10. Back Into Hell
11. Lost Boys And Golden Girls

Diese Kritik wäre kürzer, wenn sich Erfolgs-Producer und Komponist Jim Steinman nicht solche Zeilenschinder als Songtitel ausdenken würde. Aber bitte. Wenn man jung ist, werden Dinge schneller unauslöschbar ins Gedächtnis eingebrannt: Noch heute kenne ich sämtliche Songtexte von "Bat Out Of Hell" auswendig. 16 Jahre danach erscheint der zweite Teil von MEAT LOAFs greatest Album, und siehe da, auch hiervon könnteich das meiste mitsingen (wenn ich singen könnte). Denn von elf Tracks, darunter eins von Jim Steinmans göttlichen Gedichten und das instrumentale Titelstück, sind mir weniger als die Hälfte neu. In anderen, aber wie gewohnt bombastischen, wagneresken Arrangements tauchen hier 'Rock'n'Roll Dreams Come Through', 'Out Of The Frying Pan (And Into The Fire)' und 'Lost Boys And Golden Girls' von Steinmans Solo-Album "Bad For Good" auf. Von der selben LP stammt auch das Gedicht 'Wasted Youth', nur trug das vor 12 Jahren noch den viel erregenderen Titel 'Love And Death And An American Guitar'. Und 'It Just Won't Quit' sowie 'Good Girls Go To Heaven, Bad Girls Go Everywhere' sind bereits auf dem "Original Sin"-Album von Steinmans Pandora's Box-Projekt verewigt. Nicht viel Neues also, aber immerhin Gutes: 'I'd Do Anything For Love' und 'Objects In The Rear View Mirror May Appear Closer Than They Are' sind zwei dieser mehr als zehn Minuten langen elegischen Songs, gefühlsüberfrachtet und monströs instrumentiert. Nur je acht Minuten lang und machtvoll hart hingegen 'Everything Louder Than Everything Else' und 'Life Is A Lemon And I Want My Money Back'. Letztgenannten Song hätten womöglich auch Kiss schreiben können. Aber Steinman klaut am liebsten bei sich selber, daher finden sich auch in den "neuen" Stücken hin und wieder Passagen aus bereits bekanntem Material. Sound- und produktionstechnisch grüßt wie immer Phil Spector aus allen Winkeln, und MEAT LOAF selbst hat gesanglich die beste Scheibe seit "Bat Out Of Hell" abgeliefert. Ob allerdings "Back Into Hell" einen ähnlichen Stellenwert erlangen wird, ist laut und deutlich zu verneinen. (ROCKHARD 7 / 10)




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