2. I'd Lie For You (And That's The Truth)
3. Original Sin
4. 45 Seconds Of Ecstasy
5. Runnin' For The Red Light (I Gotta Life)
6. Fiesta De Las Almas Perdidas
7. Left In The Dark
8. Not A Dry Eye In The House
9. Amnesty Is Granted
10. If This Is The Last Kidd (Let's Make It Last All Night)
11. Martha
12 .Where Angels Sing
Meat Loofs geringe Anziehungskraft auf kritische Rockfans läßt sich vielleicht teilweise durch das erklären, was er zur Herangehensweise an die Gesangsparts seiner neuen Single 'I'd Lie For You' sagt: "Ich stelle mir zwei Menschen vor, die voneinander getrennt sind. Das Mädchen steht auf der anderen Seite dieser breiten Gletscherspalte, und die einzige Möglichkeit für den armen, dummen, liebeskranken Jungen, das Hindernis zu überwinden, besteht darin, sich zu ihr herüberzusingen." Übersteigerte Sentimentalitäten? Vielleicht, aber Meat Loaf fährt unberührt von irgendwelchen Trends fort, sein Herz in Songs auszuschütten, die die eigentliche Bedeutung des Begriffs "Song" sprengen und eher majestätisch dahingleitenden Mini-Opern gleichen. Es ist eine Schande, daß ihn sogar viele AOR-Fans links liegenlassen, denn 'Original Sin', 'Not A Dry Eye In The House' und besonders 'Where Angels Sing' sind ehrlich gesagt einfach wunderbar. So explosiv emotional Meat Loaf auch sein kann, er hat immer noch eine Schwäche für lähmende ('Runnin' For The Red Light'), Piano-generierte Langeweile und nichtssagende Kompositionen (instrumentale Zwischenspiele wie '45 Seconds Of Ecstasy' und 'Fiesto De Almas Perdidas'). Nicht, daß Meat Loaf sich auch nur einen Fliegenschiß um die verdammten Kritiker kümmern müßte, zweifellos wird er sich bei Erscheinen dieser Rezension bereits auf dem Weg zu seiner Bank befinden und herzhaft lachen - like a bat out of hell. (ROCKHARD 6 / 10)

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