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Metalium - Millenium Metal ; Chapter One




Release Info: 1999 - Massacre - Full Length
Band Info: Deutschland - 1998 - Power Metal
Bewertung: 9


Songs:

1. Circle Of Fate
2. Fight
3. Dream Of Doom
4. Break The Spell
5. Revelation
6. Metalium
7. Metamorphosis
8. Void Of Fire
9. Free Forever
10. Strike Down The Heathen
11. Pilgrimage
12. Metalians
13. Smoke On The Water
14. Burning

Um mindestens zwei Songs werden die HM-Fans unter euch in den nächsten Wochen und Monaten definitiv nicht vorbeikommen: Erstens wagte der spektakulär besetzte deutsch-amerikanische Melodic-Power-Metal-Fünfer das Experiment, die ausgelutschteste Nummer der Schwerwurstgeschichte neu aufzulegen. Das Risiko, angegähnt und ausgelacht zu werden, hat sich gelohnt: Ihre Version von 'Smoke On The Water' braucht den Vergleich mit Metal Churchs 'Highway Star' nicht zu scheuen. Die donnernde Bassdrum-Linie von einem der abgedrehtesten Teufelskerl-Schlagzeuger der Spätneunziger (Mike "Bleirohr" Terrana) und ein funkensprühendes Doctor Butcher-Gitarrengewitter (Savatage-Leadgitarrist Chris Caffery) fliegen dir wie eine Ladung frisch gesägter Baubohlen um die Ohren. Da stehen alle Regler auf elf. Zwotens haben die Jungs eine Hymne geschrieben, die auf Anhieb die überwältigende Mehrheit der Testhörer von den Sitzen riß: Der bombastische Lava-Strom 'Metamorphosis' ähnelt strukturell Tracks wie Maidens 'Infinite Dreams', hat das Zeug zum Alltime-Classic und bereitet ganz nebenbei die ideale Bühne für Germoneys größtes Sangestalent seit Jahren: Henning Basse (siehe auch News dieser Ausgabe) steht für positives Kraft-Shouting, Marke Dickinson, und erinnert mit seiner stimmlichen Reichweite zudem an den unvergessenen Vicious Rumors-Frontmann Carl Albert. Ein Vergleich, der sich förmlich aufdrängt, wenn der aus bestem VC-Holz geschnitzte Rollbrett-Groover 'Metalium' oder der kernige Stampfer 'Revelation' aus den Speakern klotzen. Aber auch die Supporter von Gamma Ray, Helloween, Stratovarius und Konsorten finden auf der stilistisch abwechslungsreich gefrästen Stahlplatte Futterecken mit mindestens drei Sternchen pro Menü - wie beispielsweise 'Into The Void', 'Dream Of Doom', 'Break The Spell' oder 'Free Forever'. Ein starkes Album, das wegen seines protzigen Titels RH-intern bereits umstritten diskutiert wurde, an dessen handwerklicher Güteklasse jedoch eine ganze Reihe ähnlich gearteter Discs dieser Tage beim besten Willen nicht heranreichen. (ROCK HARD 9 / 10)





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