1. Elements
2. Steel Avenger
3. Years Of Darion
4. Break Out
5. Erania
6. Stygian Flames
7. Prophecy
8. Eye Of The Storm
9. Inner Sight
10. State Of Triumph
11. Music
Es ist normalerweise ein sehr schweres Unterfangen, nach solch relativ kurzer Zeit ein gutes Debüt zu toppen, doch METALIUM schaffen den Gang auf der Rasierklinge souverän. 'State Of Triumph' ist ein durchweg hartes und schnelles Power Metal-Werk mit vielen guten Songs, leider allerdings auch oftmals an der Grenze zum platten Klischee. So vermittelt das zweite Album um Ausnahmeshouter Henning Basse wahrlich keine neuen bahnbrechenden Ideen, sondern setzt sein Augenmerk auf eingängige Hymnen, die allerdings höllisch gut rüberkommen. Die mächtigen Drums und das Riffgewitter der beiden Saitenquäler Matthias Lange und Jack Frost bilden das Grundgerüst für satte und grundsolide Headbanger wie 'Years Of Darion', 'Prophecy' oder 'Metalians Triumph'. Das Ganze ist als Konzeptalbum angelegt, was sich allerdings eher nur auf die textlichen Ergüsse bezieht. Musikalisch fetzt das Werk mit einem Gemisch aus Uptempo- und harten Groove-Nummern ordentlich durch die Gehörgänge, ohne allerdings ernsthaft die Hürde zu einem Chartstürmer überspringen zu können. Was die Scheibe aus dem Mittelmaß heraushebt, ist die gekonnte Umsetzung der Pop-Hymne 'Music Was My First Love' von John Miles. Ein gutes Beispiel, wie man aus einem guten Song einen geilen Metal-Song machen kann. 'State Of Triumph' gehört zweifellos zu den besseren einheimischen Releases. (ROCK HARD 8 / 10)


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