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Mob Rules - Savage Land


Release Info: 1999 - Limb - Full Length
Band Info: Deutschland - 1994 - Melodic Metal
Bewertung: 7,5


Songs:

1. Prologue
2. Insurgeria
3. Rain Song
4. Hold Back The Light
5. Secret Signs
6. Savage Land Part I (Strangers In Time)
7. Savage Land Part II (Pianista)
8. Savage Land Part III (No Reason Why)
9. Coast To Coast
10. Blaze Of First Warning
11. Pray For Sunlight
12. Down In Nowhere Land
13. End Of All Days

Warum müssen Verfasser von Plattenfirmen-Infos eigentlich immer so verdammt dick auftragen? Gibt es bei mangelnder Verwendung von Superlativen Prügel vom bösen Labelboß? Oder droht gar der/die - natürlich von besagtem bösen Menschen dahingehend bestochene - Freund/Freundin mit Sexentzug? (Wahrscheinlich... - Red.) Wie auch immer: Das Debüt der norddeutschen Formation ist natürlich ganz entgegen der Aussage besagten Begleitschreibens weder "ein grandioses Werk", noch glänzt es durch "eine erstaunlich hohe stilistische Eigenständigkeit". Und "Vergleiche mit anderen Metalformationen verbieten sich" schon mal gar nicht. Schließlich haben MOB RULES den Metal nicht neu erfunden, sondern bauen auf dem auf, was andere schon vor ihnen geleistet haben. Dementsprechend müssen sie sich auch Vergleiche mit Rhapsody, Hammerfall und vor allem den Brasilianern von Angra gefallen lassen, wobei deren jeweils aktuelle Outputs allesamt besser ausgefallen sind als "Savage Land". Aber das ist eigentlich auch nicht der entscheidende Punkt. Denn abgesehen davon, daß besagte Combos sicher nicht die schlechtesten Referenz-Bands sind, handelt es sich hier eben um ein Erstwerk. Zusammengehalten von einem inhaltlichen Fantasy-Konzept mit ökologischem Background, enthält der Silberling zwölf sauber eingespielte, lupenreine Melodic Metal-Nummern, die tempomäßig erfreulich variabel gehalten sind und von Klaus Dirks einschmeichelndem Gesangsorgan veredelt werden. Beim Songwriting gilt es noch ein paar leichte Abstriche zu machen, da bei weitem nicht alle Stücke derart überzeugend ausgefallen sind wie der kapitale Ohrwurm 'Pray For Sunlight' und das überlange, hübsch dramatisch aufgebaute 'End Of All Days'. Ein solider Einstand, der künftig noch einiges erwarten läßt. (ROCK HARD 7,5 / 10)




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