1. The Temple Fanfare
2. Pilot Of The Earth
3. Outer Space
4. Celebration Day
5. Flag Of Life
6. Unknown Man
7. Hold On
8. Evolution's Falling
9. Inside The Fire
10. Eyes Of All Young
11. Hold On (Reprise)
Nicht, dass ich den Erstling über Gebühr verinnerlicht hätte, aber ich kann mich nicht entsinnen, dass sich die Jungs auf "Savage Land" bereits derart selbstbewusst und tight präsentiert hätten. Wenn ich mich recht erinnere, versuchte man seinerzeit, mit den üblichen musikalischen Klischees der ohnehin überforderten True Metal-Klientel noch ein paar Märker aus der Tasche ziehen, während "Temple Of Two Suns" konsequent auf kraftvoll und melodisch inszenierten Metal setzt, wie man ihn hierzulande in dieser Form und Güteklasse nur noch selten zu hören bekommt. Im Allgemeinen jedoch tendieren Songs wie das auf der letzten Dynamit-CD vertretene 'Pilot Of Earth', 'Out Space', 'Flag Of Life' (Killerrefrain!), 'Unknown Man' (Killer again!), die alles andere als schmalzig intonierte Ballade 'Hold On' oder 'Evolution's Falling' sowieso mehr in Richtung Queensryche und Savatage, von denen man qualitativ auch gar nicht mal so weit entfernt ist. Obwohl knackige Riffs und flotte Beats keinesfalls Mangelware sind und Power Metal-Lunatics hier demnach gut bedient werden, liegt das Hauptaugenmerk auf den aufs Wesentliche reduzierten Arrangements, ausgefeilten Hooks und extrem einprägsamen Refrains mit Ohrwurmgarantie, die "Temple Of Two Suns" zu einer der positiven Überraschungen des Monats werden lassen. Ergo: Ich bin entzückt! (ROCK HARD 8 / 10)


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen