1. Don't Take Me For A Loser
2. Always Gonna Love You
3. Wishing Well
4. Gonna Break My Heart Again
5. Falling In Love With You
6. End Of The World
7. Rocking Every Night
8. Cold Hearted
9. I Can't Wait Until Tomorrow
"Corridors Of Power" und das Nachfolge Album "Victims Of The Future" sind die beiden besten Alben der Hard Rock Phase von Gary Moore. Die Alben danach fielen deutlich kommerzieller aus und kurze Zeit später brachte Gary Moore nur noch Blues Alben heraus.Nun aber zu "Corridors Of Power": Auf diesem Album konnte Gary Moore hochkarätige Mitmusiker anwerben: So spielt Neil Murray Bass Gitarre (u.a. Whitesnake und Black Sabbath), Ian Paice (Deep Purple) sitzt am Schlagzeug und Jack Bruce (Cream) tritt als Sänger auf "End Of The World" auf. Dazu kommt noch Tommy Eyre (Keyboards). Das Album enthält 7 kurze Songs, davon 5 sehr rockige und zwei sanfte Songs, die mir allerdings etwas zu seicht und beliebig sind. Kein Vergleich zur Mega Ballade "Empty Rooms" von "Victims Of The Future". Allerdings kann das Album mit 2 absoluten Highlights glänzen: Das 7minütige "End Of The World", das mit einem grandiosen 2minütigen Gitarren Solo beginnt und sich dann zu einem harten, mitreißenden Rock Song entwickelt. Ab Minute 5 gibt es dann noch ein weiteres furioses Gitarren Solo. Das zweite Highlight gibt es in Form der 8minütigen Power Ballade "I Can't Wait Until Tomorrow". Der Song beginnt nur mit ruhigen Orgelklängen und sehr gefühlvollem Gitarrenspiel, um dann immer rockiger zu werden. Dazu gibt es mehrere schöne Gitarren Soli. Von den fünf kürzeren, rockigen Songs können vor allem "Rocking Every Night" (der härteste Song) und "Cold Hearted" (sehr atmosphärisch) überzeugen. Die 9 Songs kommen auf eine Spielzeit von 43:23 Minuten, mit Bonus Tracks auf 56 Minuten. Die Bonus Tracks bestehen aus 2 verschiedenen Versionen des Album Tracks "Falling In Love With You" (Ein Remix und eine Instrumentalversion) und dem extrem "poppigen" "Love Can Make A Fool Of You". Der Klang der Remaster Ausgabe ist gut. Fazit: Für Hard Rock Fans durchaus empfehlenswert, nur die beiden etwas seichten Love Songs trüben das Gesamtbild etwas. In dieser Hinsicht ist das Nachfolge Album "Victims Of The Future" besser.(AMAZON)

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