1. Elvenpath
2. Beauty And The Beast
3. The Carpenter
4. Astral Romance
5. Angels Fall First
6. Tutankhamen
7. Nymphomaniac Fantasia
8. Know Why The Nightingale Sings
9. Lappi (Lapland) Part I: Erämaajärvi
10. Lappi (Lapland) Part II: Witchdrums
11. Lappi (Lapland) Part III: This Moment Is Eternity
12. Lappi (Lapland) Part IV: Etiänen
2. Beauty And The Beast
3. The Carpenter
4. Astral Romance
5. Angels Fall First
6. Tutankhamen
7. Nymphomaniac Fantasia
8. Know Why The Nightingale Sings
9. Lappi (Lapland) Part I: Erämaajärvi
10. Lappi (Lapland) Part II: Witchdrums
11. Lappi (Lapland) Part III: This Moment Is Eternity
12. Lappi (Lapland) Part IV: Etiänen
Finnische Bands zeichnet meist etwas Besonderes aus, sie sind oft extremer, verspielter, poppiger oder ausgeflippter als die Konkurrenz und so der breiten Masse einen Schritt voraus. NIGHTWISH machen in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Das Quartett versteht es vorzüglich, dem gerade wieder angesagten, melodischen True Metal durch viele feine Nuancen eine ganz spezielle Note zu verleihen und sich so positiv vom Heer der Hammerfall-Nachfolger abzuheben. Neben traditionellen Hooks und sehr gefühlvollen Klampfen-Soli lassen sich in den Stücken ganz dezente Anleihen aus dem Gruft-Lager entdecken, hin und wieder klingen aber auch - ähnlich wie bei Amorphis - Folk-Elemente an. Zu den wichtigsten Trademarks der Truppe muß man jedoch die Vocals zählen, denn die Nordlichter haben keinen Sänger in ihren Reihen, der bei den höheren Parts wie ein Eunuch trällert, sondern eine ausgebildete Opernsirene, die mit ihrer kraftvollen Altstimme den Titeln das gewisse Etwas verleiht. Und ganz nebenbei werden so auch die klassischen Einflüsse hervorgehoben, die vor allem die Arrangements bestimmen und dem Material einen bombastischen, orchestralen Anstrich verleihen. Um das zu erreichen, mußte man im Studio zwar auf Konserven-Sounds zurückgreifen, doch Tuomas Holopainen (keine Ahnung, ob er mit Esa von Amorphis verwandt ist) entlockte seinem Keyboard ziemlich passable Klänge. Fazit: Das Debüt der Finnen ist ein außergewöhnliches, schönes und sehr stimmungsvolles Album, auf dem man eine einzigartige musikalische Symbiose geboten bekommt.(ROCK HARD 9 / 10)


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