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Nocturnal Rites - The 8th Sin


Release Info: 2007 - Century Media - Full Length
Band Info: Schweden - 1990 - Power Metal
Bewertung: 8  


Songs:

1. Call Out To The World
2. Never Again
3. Not The Only
4. Tell Me
5. Not Like You
6. Leave Me Alone
7. Till I Come Alive
8. Strong Enough
9. Me
10. Pain & Pleasure
11. Fools Parade

Ich bleibe dabei: Die bekloppten Schweden sind eine begnadete Liveband, doch nach den beiden göttlichen Alben „Afterlife" (2000) und „Shadowland" (2002) bleibt der Fünfer einfach hinter seinen Möglichkeiten zurück. Das ändert sich auch nicht großartig mit „The 8th Sign", auch wenn man im direkten Vergleich zum etwas schmalbrüstigen Vorgänger „Grand Illusion" wieder zugelegt hat. In puncto Songwriting wirkt das neue Werk nämlich reifer und ausgeklügelter, allerdings haben die Schweden das Tempo erneut abrupt gedrosselt, und bis auf eine (wunderschöne) Ballade bewegen sich die Songs im gediegenen Midtempo-Bereich. So gelingt erneut kein großer Wurf. Es fehlt ein echter Reißer, ein Rübenabhacker à la ´Wake Up Dead´ oder ´Afterlife´ vom 2000er Release. Trotzdem finden sich mit Ohrwürmern wie ´Not The Only´, ´Never Again´ oder dem sicheren Smash-Hit ´Leave Me Alone´ drei echte Klassesongs, die das Live-Repertoire der trinkfesten Nordländer definitiv bereichern werden. Der Rest ist okay, durchaus gehobener Durchschnitt, aber auch nicht mehr. Doch selbst ein durchschnittlicher NOCTURNAL RITES-Song ist besser als der Großteil der anderen Releases - vor allem, weil man mit Jonny Lindqvist einen der besten Shouter und Frontmänner der gesamten Szene in seinen Reihen hat. (ROCK HARD 8 / 10)




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