1. A Heart As Black As Coal
2. Before We Waste Away
3. The Poisonous Seed
4. Repent My Sin
5. What's Killing Me
6. A Song For You
7. The Ghost Inside Me
8. Nothing Can Break Me
9. Flames
10. Welcome To The End
Wenn eine Band zehn Jahre braucht, um ein neues Album aufzunehmen, sollte dieses besser die auf dem Zahnfleisch gehenden Fans besänftigen können. Dessen waren sich NOCTURNAL RITES bewusst und liefern mit „Phoenix“ ein Comeback ab, das dem aus der eigenen Asche aufsteigenden Sagenvogel des Titels gerecht wird. Melodisch und refrainlastig, wie man es von den Schweden gewohnt ist (´Nothing Can Break Me´, ´Before We Waste Away´), bewegt sich die Scheibe hauptsächlich im Midtempo, hat aber trotzdem ordentlich Wumms (´The Poisonous Seed´, ´What´s Killing Me´) - und wer vor Sänger Jonny Lindqvists angerauter Stimme nicht auf die Knie fallen will, dem sei eine gründliche Gehörgangsdusche dringend ans Herz gelegt. Die zusätzliche Prise Bombast, wie beim hymnenhaften ´The Ghost Inside Me´, schadet den Herren nicht, und nach dem Rausschmeißer ´Welcome To The End´ läuft die Platte umgehend noch mal durch - wetten? (ROCK HARD 8 / 10)
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