1. The Vigil
2. Sigma Draconis
3. Comatose Souls
4. Can't Turn The Tide
5. Guilty As Sin
6. Winds Of Golgotha
7. The Eternal Return
8. Throne Of Judgement
Die Malteser NOMAD SON sollten Doom-Jüngern schon von ihrem guten Debüt „First Light" oder vom „Doom Shall Rise"-Festival her ein Begriff sein. Wer in Malta in einer Band spielt, tut dies ganz gewiss rein aus Überzeugung oder Liebe zur Musik. Wie alle Doom-Bands huldigen auch NOMAD SON indirekt Bands wie Black Sabbath, Candlemass oder Trouble, doch dieses Quintett versprüht nicht nur ungezügelte Energie durch zahlreiche Uptempo-Passagen; der Stil wird auch durch die Hammond-Orgel von Julian Grech originell aufgelockert. Selbst der raue Gesang von Jordan Cutajar erinnert an Höhepunkte der Siebziger. Die smarte Prise Rainbow oder Deep Purple auf den Doom-Metal-Cocktail ist genau das, was NOMAD SON von anderen Genrebands abhebt, auch von Forsaken, der im Moment noch etwas „bekannteren" Hauptband von Bassist und Texter Albert Bell. Wer auf schaurig-schöne Atmosphäre, satte Grooves und doomige Rockriffs Wert legt, kommt hier voll auf seine Kosten. Ein erstaunlich harmonisches Album, dem allerdings noch der eine oder andere Ohrwurm gutgetan hätte. (ROCK HARD 7 / 10)


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