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Paradise Lost - Paradise Lost




Release Info: 2005 - GUN - Full Length
Band Info: England - 1987 - Gothic Metal
Bewertung: 7


Songs:

1. Don't Belong
2. Close Your Eyes
3. Grey
4. Redshift
5. Forever After
6. Sun Fading
7. Laws Of Cause
8. All You Leave Behind
9. Accept The Pain
10. Shine
11. Spirit
12. Over The Madness

Bislang zählten PARADISE LOST zu der Spezies Band, die versucht, sich mit jeder Platte ein Stück weit neu zu erfinden. So prägten die Molljünger aus der Grafschaft Yorkshire nach einer kurzen, aber intensiven Phase als Doomster mit Todesbleieinschlag (Lost Paradise) den Begriff Gothic Metal (Gothic bis Draconian Times) wie kein zweiter Act, bevor man nach Abstechern in poppige, Depeche-Mode-artige Gefilde (One Second und vor allem Host) seit Believe In Nothing wieder dem von Stromgitarren dominierten, atmosphärischen Dark-Rock frönt. Doch anstatt - wie in der Vergangenheit häufig praktiziert - mit einem neuen Besen zu kehren, vertraute die Kapelle diesmal erneut Remix-Koryphäe Rhys Fulber (u.a. Fear Factory), der schon das Vorgängeralbum produziert hat. Deshalb geht der selbstbetitelte zehnte Longplayer des Fünfers auch locker als Symbol Of Life II durch. Dabei macht PARADISE LOST in puncto tanzbare Schwermut, die sich meist in schwelgerischen Hymnen manifestiert, so schnell keiner was vor. Wohl dem, der einen ausdrucksstarken Sänger wie Nick Holmes in seinen Reihen weiß. Da lässt es sich auch locker verschmerzen, dass auf Paradise Lost trotz einer Vielzahl gelungener Songs partout kein Gassenhauer vom Kaliber ´As I Die´, ´True Belief´, ´Remembrance´ oder ´Mouth´ zu finden ist. Dennoch ist und bleibt das ´93er Gesellenstück Icon DAS Referenzwerk der Engländer. (ROCK HARD 8 / 10)



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