1. Slaves Of The Twilight
2. Pay The Price
3. Carousel
4. Ashes From The Oath
5. Ride The Rainbow
6. The Gates Of The Seven Seals
7. Oceans Of Time
8. Prelude To The Moon
9. Living On The Wildside
10. Holy Creatures
2. Pay The Price
3. Carousel
4. Ashes From The Oath
5. Ride The Rainbow
6. The Gates Of The Seven Seals
7. Oceans Of Time
8. Prelude To The Moon
9. Living On The Wildside
10. Holy Creatures
Das Atmosphäre-Intro 'Slaves Of The Twilight' will verwirren - ist Axel Ritchie Pellsteen ins Tastengewerbe gewechselt? Realistisch gesehen wäre es wahrscheinlicher, daß Rob Halford mit einem Priest-Shirt auftritt, also: Bluesig-warme Gitarren mit deutlich weniger Speed-Injektionen umschmeicheln 65 Minuten lang die Kompositionen. Pellen-Axel beweist auf dem achten Studio-Album, daß er eine ehrliche Haut ist (er bleibt seinem Stil treu), daß die Kraft eines Songs auch in richtig akzentuierten Pausen versteckt liegt und daß er mit einer versierten Mannschaft seinen Melodic Metal am effektivsten umsetzen kann. Neu-Sänger und Ex-Hardliner Johnny Gioeli (v.), dessen gigantisches Organ (ich beziehe mich hiermit auf seinen Sangesapparat) klingt dabei absolut eigenständig und erinnert entfernt an Pretty Maids-Fronter Ronnie Atkins. Pell & Co. entführen den Hörer mit Halb-Balladen, Cock-Rock-Hymnen oder auch dem obligatorischen Klassik-Tribut 'Prelude To The Moon' durch eine Achtziger-Zeitreise. Das aber dermaßen professionell, daß es eine wahre Freude ist. Leider verankert sich kein Song im Nacken oder zwischen den zuständigen Mitträllerorganen. Dennoch verspüre ich den subtilen Drang in mir, meinen Toupier-Kamm zu suchen... Wo mag er nur sein?(ROCK HARD 7,5 / 10)


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