1. Speak To Me
2. Dark New Life
3. No Remains
4. Red Honor
5. Buried At Sea
6. Rats And Rope
7. Cover Your Eyes And Pray
8. Telepath
9. Be Gone
Was für ein Hammer! Der dritte Longplayer der US-Metaller von PHARAOH übertrifft den erstklassigen Vorgänger „The Longest Night" (2006) nicht nur um Längen, sondern darf getrost als bestes traditionelles HM-Album seit der Metal-Inquisitor-Offenbarung „Doomsday For The Heretic" bezeichnet werden. Und, jawohl, das schließt Maiden, Priest, Iced Earth, Gamma Ray, Jon Oliva, Saxon und Konsorten mit ein! Die Haupteinflüsse dieser hoffnungslos unterbewerteten Band um Supersänger Tim Aymar und den nicht minder talentierten Gitarristen Matt Johnsen liegen ganz klar bei Iron Maiden - wobei PHARAOH etwas schneller und härter, aber nicht weniger melodisch zur Sache gehen. In puncto Atmosphäre haben sie außerdem viel von alten Fates Warning, Omen, Jag Panzer, Metal Church und Riot (deren Gitarristen Mark Reale und Mike Flyntz hier als Gastmusiker zu hören sind). Auch wenn es wie eine billige Phrase klingt: Anspieltipps erübrigen sich, weil vom göttlichen Opener ´Speak To Me´ (welch majestätischer Gesang!) bis hin zum abschließenden Titelsong ´Be Gone´ (Progressive Metal at its best) einfach alles stimmt. Kein schwaches Stück, kein billiges Riff, keine halbherzigen Melodien - sondern ausschließlich allerhöchste Qualitätsarbeit, die jeden Old-School-Banger zur Raserei treibt. Leider können sich Bands wie PHARAOH heutzutage keine Weltklasse-Produzenten wie Martin Birch mehr leisten (was nicht heißen soll, dass der Sound dieses Albums schwach wäre) - ansonsten würden wir hier von den neuen Iron Maiden und einer 10-Punkte-Scheibe sprechen! (ROCK HARD 9 / 10)


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