Bewertung: 7,5
1. Arise
2. Year Of The Phoenix
3. Ghost Light
4. Touched By The Mara
5. A Beautiful Death
6. Legacy In A Rhyme
7. Caramon's Poem
8. The Highland
9. Shadow Of The Beast
10. March Through An Endless Rain
Pyra-wer? Als der ehemalige Iced-Earth-Sänger Matt Barlow Mitte 2007 bekannt gab, sein Comeback als Fronter mit diesen feinen, aber doch eher unbekannten dänisch-amerikanischen Power-Metallern zu versuchen, durfte man überrascht sein. Die gemeinsame Zeit war denn auch nur von kurzer Dauer, knapp ein halbes Jahr später wechselte Barlow zu seinem alten Brötchengeber. Nicht aber, ohne mit PYRAMAZE noch das gemeinsam geplante Album aufzunehmen.
Erfreulich, denn „Immortal" ist ein sehr eingängiger Longplayer geworden, der durch fantastischen Gesang, aber auch durch eine starke Gitarrenarbeit und vorzügliches Melodywriting punkten kann. Diese Kompetenzen vereint die Band in einer ganzen Reihe hervorragender Midtempo-Hymnen wie dem großartigen, in der Tat etwas an Iced Earth erinnernden Opener ´Year Of The Phoenix´, dem Doublebass-lastigen ´Ghost Light´ oder dem spannenden und mit sehr viel Sinn für Drive und Dramaturgie aufgebauten ´Touched By The Mara´.
Einzig ein wenig mehr Abwechslung etwa in Form des einen oder anderen schnelleren Songs wäre wünschenswert gewesen. Nun ist „Immortal" aber auch so stark genug, eine Herausforderung an alle Beteiligten darzustellen: PYRAMAZE werden es schwer haben, einen adäquaten Nachfolger am Mikro zu finden, andererseits müssen auch Iced Earth mit ihrem nächsten Werk erst mal das Niveau dieses feinen Albums erreichen. (ROCK HARD 8 / 10)


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