Alphabet

Queen - The Works



Release Info: 1984 - EMI - Full Length
Band Info: England - 1968 - Hard Rock
Bewertung: 9


Songs:

1. Radio Gaga
2. Tear It Up
3. It's A Hard Life
4. Man On The Prowl
5. Machines (Or Back To Humans)
6. I Want To Break Free
7. Keep Passing The Open Windows
8. Hammer To Fall
9. Is This The World We Created...?

Mit dem 1984 erschienenen "The Works" legten Queen ihre insgesamt 10 bzw. 11 (wenn man den Filmsoundtrack "Flash Gordon" dazuzählt) Studioveröffentlichung vor - das zehnte Album in 13 Jahren! Ich habe neulich in einem Magazin die Platte sogar in einem Ranking unter den besten Hard-Rock-Alben aller Zeiten gefunden... Naja, mit Bands wie AC/DC würde ich Mercury & Co. nicht unbedingt vergleichen, aber gut. Tatsächlich bietet die Scheibe mit "Tear It Up" & "Hammer To Fall" zwei Rockkracher, die in die zuvor beschriebene Richtung tendieren. Queen wären aber nicht Queen, wenn nicht auch irgendwo der Hang zum Theatralischen, Operettenhaften zum Vorschein käme: "Machine (Back To Humans)" ist ein ziemlich experimentelles Stück, das ein bisschen ausufert und besser zu einem Soundtrackalbum als zu einer Rock-Veröffentlichung passt. "It's A Hard Life" ist die obligatorische Ballade am Album und ist ganz in Ordnung, ohne jedoch wirkliche Essenz auszustrahlen. "Man On The Prowl" erinnert an "Crazy Little Thing Called Love", zollt dem Rock & Roll der 50er-Jahre Respekt und überzeugt. "I Want To Break Free" ist natürlich ein absoluter Klassiker, obwohl das stimmige Intro, das man auf der 2. Greatest-Hits-Compilation zu hören bekommt, nicht dabei ist. "Keep Passing The Open Windows" ist passabel, hinterlässt aber keinen wirklich nachhaltigen Eindruck. Der Closer "Is This The World We Created...?" gefällt mir wieder gut und hätte sich in der Queen-Chronologie meines Erachtens einen höheren Stellenwert bzw. mehr Beachtung verdient. Bleibt noch der großartige Opener "Radio Ga Ga", das man wohl als Roger Taylors Meisterstück bezeichnen kann. In diesem grandiosen Song (der zugegebenermaßen zu Tode gespielt wurde, aber nach längerem Pausieren wieder Spaß macht) finden alle Vorzüge, die Queen auszeichneten wunderbar zusammen: ein treibender Groove, dezente epische Anleihen, moderner Sound, großartiger Gesang. In Summer ist "The Works" für mich nicht das beste Queen-Album aller Zeiten und schon gar nicht das größte Hard-Rock-Werk! Für sich funktioniert die Scheibe aber und sie hinterlässt einen äußerst positiven Gesamteindruck. Überdies kann auch der Sound überzeugen - alles bestens! Fazit: Im Gegensatz zu manch anderen Fans mag ich vieles von dem, was Queen in den 1980ern abgeliefert haben (mir sind die 80er sogar fast lieber). "The Works" ist nach dem unterschätzten "Hot Space" (bitte einmal unvoreingenommen anhören!) und dem darauffolgenden "A Kind Of Magic" eines von 3 sehr, sehr starken Studioalben in Folge, die mir persönlich sehr lieb geworden sind. (AMAZON)




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Popular Posts