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Quiet Riot - Road Rampage




Release Info: 2017 - Frontiers - Full Length
Band Info: USA - 1975 - Hard Rock
Bewertung: 7        


Songs:

1. Can't Get Enough
2. Getaway
3. Roll This Joint
4. Freak Flag
5. Wasted
6. Still Wild
7. Make A Way
8. Renegades
9. The Road
10. Shame
11. Knock' Em Down

Dass man als Schreiberling teilweise schon Monate vor dem Release mit Platten bemustert wird, dürfte bekannt sein, und das macht ja auch Sinn, denn ihr wollt die Besprechungen schließlich nicht erst Wochen nach der Veröffentlichung eines Albums lesen. So weit, so gut. Weniger bekannt dürfte allerdings sein, dass dieser Umstand bisweilen merkwürdige Stilblüten mit sich bringt - wie etwa beim letzten Entombed-Album oder der, ihr ahnt es sicherlich schon, neuen Platte der L.A.-Hardrocker QUIET RIOT. Ebenjene trudelte im vergangenen Februar in der Redaktion ein, wir führten ein Interview, bereiteten die Rezension vor - und erfuhren wenige Tage später, dass der Longplayer um mehrere Monate geschoben wird, weil die Band ihren erst zum Jahreswechsel eingestellten Sänger (Seann Nicols, singt auch bei Adler´s Appetite) gekickt hat und sämtliche Vocals mit dem Nachfolger (James Durbin, singt auch bei Ravenclaw) noch mal neu aufnehmen will. Kürzlich erreichte uns jetzt „Road Rage" 2.0, die neue Version also, mit neuen Gesangsspuren, Texten und Songtiteln, musikalisch ansonsten aber weitgehend unverändert. Gut, könnte man jetzt natürlich sagen, so was passiert halt. Nur: Die Seann-Nicols-Variante von „Road Rage" hatte deutlich mehr Biss, weil der Bursche sowohl kraftvoller als auch variabler als sein Nachfolger klingt. Oder um es mit Alexxx´ Worten zu sagen: „Bäh, was für ein Mist. Durbin singt wie ein Mädchen!" Schade, denn die ursprüngliche Fassung dieses Albums war prima. Die neue ist leider nur okay. (ROCK HARD 7 /10)
Quiet Riot - Photo



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