Bewertung: 7,5
2. Time Waits For Noone
3. Make My Day
4. The Inner Search
5. Invisible Horizons
6. She
7. Light Into Darkness
8. Talk To Grandpa
9. Distant Voices
10. Without A Trace
Mit "Perfect Man" gelang RAGE zwar nicht der Durchbruch, aber immerhin schaffte es das Ruhrpott-Trio, einer ganzen Reihe von Fans den neuen, eigenständigen Sound schmackhaft zu machen. "Secrets In A Weird World" ist die konsequente Fortsetzung dieses Stils und anstatt viele kurze Nummern aufzunehmen, hat man es diesmal bei neun Songs belassen, die dagegen besser ausgearbeitet und weniger gleichförmig arrangiert sind. Im Vergleich zum Vorgänger enthält "Secrets..." dann auch mehr Klasse als Masse. Der starke Opener 'Time Waits For Noone', 'Make My Day', 'Invisible Horizons', 'Talk To Grandpa' oder 'Light Into The Darkness' glänzen durch einprägsame Refrains und Mannis Gitarrenarbeit, die beinharte Riffs, wie melodische Parts und raffinierte Licks in rascher Abwechslung enthält. Ebenso variiert man die Geschwindigkeit, die in der Regel von Speed bis Midtempo schwankt. Zum Schluß hat man mit dem neunminütigen 'Without A Trace' zwar keinen Klassiker aus dem Ärmel geschüttelt, aber immerhin eine gut aufgebaute Nummer ans Ende gesetzt, die dem restlichen Material nicht nachsteht. Abstriche sind für meinen Geschmack dagegen beim Sound zu machen, der beim letzten Mal transparenter und erdiger klang, dafür vielleicht nicht ganz so heavy...! Diese Dinge sind Geschmackssache. Fest steht jedenfalls, daß RAGE wieder einen Schritt nach vorne gemacht haben. Eine fette Acht mit Aufwärtstendenz. (ROCK HARD 8 / 10)


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