2. I Dit It My Way
3. We Are Magic
4. Angel
5. Eden Is Burning
6. Glorious And Divine
7. Born Upon The Cross
8. Keep The Flame Alive
9. Last Night On Earth
10. Revolution Renaissance
Stratovarius sind tot, lang leben Stratovarius! Oder wie darf man diese Scheibe verstehen? Warum auch immer die Band letztlich aufgelöst wurde: Es war klar, dass man von ihrem Mastermind Timo Tolkki sehr schnell wieder was hören würde. Sein aktuelles Projekt trägt den Namen REVOLUTION RENAISSANCE und klingt - surprise, surprise - wie Stratovarius mit anderen Musikern. Okay, vielleicht ist dieses Projekt etwas weniger bombastisch und bietet mehr Midtempo als Doublebass-Nummern. Aber ansonsten sind die Ähnlichkeiten frappierend. Was aber - bevor das hier falsch verstanden wird - ganz und gar nichts Schlechtes ist. Schließlich waren Stratovarius immer eine gute Band, und Timo Tolkki ist ein hochbegabter Songwriter. Und so überrascht es wenig, dass auch „New Era" ein wirklich gutklassiges Album geworden ist. Die Vocals auf dieser Scheibe teilen sich mit Michael Kiske, Tobias Sammet und Pasi Rantanen (ex-Thunderstone) drei absolute Meister ihres Fachs, so dass auch in diesem Bereich nichts anbrennt. Was man im Vergleich zu Stratovarius vermisst, ist höchstens das fintenreiche Keyboard-Spiel von Jens Johansson, und auch das Drumming klingt etwas blutleer und ganz und gar nicht der Klasse eines Mirka Rantanen (Warmen, ex-Thunderstone) entsprechend, der auf „New Era" gespielt haben soll. Aber bevor ich mich hier in Mutmaßungen verzettele, schließe ich mit der Feststellung, dass „New Era" eine mehr als geeignete Ersatzdroge für alle Stratovarius-Junkies ist. (ROCK HARD 8 / 10)


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