1. Light In The Dark
2. Freedom
3. Ride On
4. I Wouldn't Change A Thing
5. Don't Surrender
6. Take You Down
7. The Storm Inside
8. Can't Run Away From Love
9. Running On The Edge
10. Another Chance
11. Falling Apart
„Revolution Saints“, das vor zweieinhalb Jahren erschienene Debüt dieser Allstar-Zusammenrottung mit Deen Castronovo (u.a. ex-Journey/Bad-English), Jack Blades (u.a. Night Ranger, ex-Damn-Yankees) und Doug Aldrich (u.a. The Dead Daisies, ex-Dio/Whitesnake), bei dem Label-Wunderwaffe Alessandro Del Vecchio im Hintergrund mit die Fäden zieht (und die Tasten drückt), ist nach wie vor eines DER Melodic-Rock-Highlights der laufenden Dekade, ein Album, das neben den ganz großen des Genres mühelos besteht. Ein schweres Erbe für den Nachfolger „Light In The Dark“, der dann auch nicht ganz mithält, aber immer noch auf sehr hohem Niveau unterhält, sich zum Erstling also quasi wie „Raised On Radio“ zu „Frontiers“ verhält, um mal beim nach wie vor offensichtlichsten Einfluss der heiligen drei AOR-Könige zu bleiben. Ausfälle nach unten - selten genug - gibt´s keine, der Hit der Platte ist das an fünfter Stelle eher „versteckte“ ´Don´t Surrender´, und auch wenn sich ´I Wouldn´t Change A Thing´ und ´Can´t Run Away From Love´ knapp hinter der auf „Escape“-Niveau samenziehenden Debüt-Schönheit ´In The Name Of The Father (Fernando´s Song)´ einreihen müssen, stellen die Balladen, die übrigens immer die stärksten Soli feilbieten, bei REVOLUTION SAINTS viel mehr als notwendiges Übel dar, sondern gerne angegangene Kür, mit der man mehr Punkte sammelt als einst Kati Witt nach drei Shots Rum-Verschnitt. Auch schön: der angenehm „echte“ Sound, der „Light In The Dark“ tatsächlich ein Band-Geschmäckle verleiht und so gut wie nie nach munter hin und her geschobenen Soundfiles tönt! (ROCK HARD 8 / 10)
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