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Rhapsody - Rain Of A Thousand Flames




Release Info: 2001 - Limb - Full Length
Band Info: Italien - 1995 - Power Metal
Bewertung: 8


Songs:

1. Rain Of A Thousand Flames
2. Deadly Omen
3. Queen Of The Dark Horizons
4. Tears Of A Dying Angel
5. Elnor's Magic Valley
6. The Poem's Evil Page
7. The Wizard's Last Rhymes

Das lediglich als Überbrückung bis zum vierten und abschließenden, voraussichtlich erst im nächsten Jahr erscheinenden Teil der Emerald Sword-Saga gedachte neue Mini-Album der italienischen Symphonic Metal-Spezialisten enthält vier brandneue Nummern und wird zum Special Price in die Läden gestellt. Musikalisch ist dabei alles beim Alten geblieben. Alles? Nun, beinahe. Der Opener und Titeltrack ist ein für die Band typischer, mit fetten Chören unterlegter und von ebensolchen Gitarren getragener Speedkracher, während das folgende ´Deadly Omen´ lediglich ein kurzes Piano-Intermezzo darstellt, bevor es mit dem knapp 14-minütigen ´Queen Of The Dark Horizons´ erst mal richtig zur Sache geht. Der Song wurde komplett um Claudio Simonettis (Goblin-Keyboarder; ein Interview mit den Jungs gibt´s übrigens in meiner nächsten Kolumne) fantastische Partitur zu Argentos meisterlichem Horror-Opus Phenomena konzipiert, das ausgiebig zitiert, variiert und metallisch aufpoliert wurde, wobei das den Film tragende Thema ´The Wind´ als musikalisches Leitmotiv dient. Coole Sache! Zum Abschluss gibt´s mit dem 23minütigen, vierteiligen Rhymes Of A Tragic Poem - The Gothic Saga ein mit sämtlichen Band-Trademarks versehenes Epos, das Mastermind Luca Turilli gar mit Auszügen aus Antonin Dvoraks Sinfonie No. 9 - Aus der neuen Welt anreicherte, was letztlich sowohl Puristen als auch RHAPSODY-Jünger - allerdings aus unterschiedlichen Beweggründen - vollends in den Wahnsinn treiben dürfte. (ROCK HARD 7,5 / 10)





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