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Running Wild - The Rivalry



Release Info: 1998 - GUN -  Full Length
Band Info: Deutschland - 1976 - Heavy Metal
Bewertung: 8,5           


Songs:

1. March Of The Final Battle (The End Of All Evil)
2. The Rivalry
3. Kiss Of Death
4. Firebreather
5. Return Of The Dragon
6. Resurrection
7. Ballad Of William Kid
8. Agents Of Black
9. Fire & Thunder
10. The Poison
11. Adventure Gallery
12. Man On The Moon
13. War And Peace

Das erste, was mir am neuen RUNNING WILD-Album aufgefallen ist, sind die fetten Gitarren, die in puncto Sound (Accept zu "Restless & Wild"-Zeiten treffen auf die alten Priest) keine Wünsche mehr offen lassen. Absolut perfekt: Genau so müssen Metal-Gitarren klingen! Gleiches gilt für das unermüdlich treibende Schlagzeug, das mächtig Dampf von unten macht und jedes Soundloch gnadenlos zuhämmert. Ansonsten gibt's auf "The Rivalry" nichts wirklich Neues, auch wenn Rolf selbst der Meinung ist, das Album sei viel abwechslungsreicher als der Vorgänger "Masquerade" (s.a. Interview im letzten Heft). Fakt ist, daß RUNNING WILD zwar ihre letzte Scheibe übertreffen, nicht aber mit dem "Black Hand Inn"-Meisterwerk gleichziehen konnten, weil dazu die ganz großen Ohrwürmer à la 'Genesis' oder 'Fight The Fire Of Hate' fehlen. Ist zwar letztlich Geschmacksache, und es wird genügend RUNNING WILD-Fans geben, die neue Nummern wie 'Ballad Of William Kidd', 'Return Of The Dragon', 'Firebreather', 'War & Peace' oder den Titelsong (allesamt erstklassig) vorziehen, aber "Black Hand Inn" war für meinen Geschmack halt der ultimative Mix aus allen RUNNING WILD-Trademarks. Bevor diese Kritik zu negativ klingt: "The Rivalry" ist beileibe keine Enttäuschung, sondern ein sehr starkes True Metal-Album, das wie ein unumstößlicher Fels in der Trend-Brandung steht - aber RUNNING WILD haben inzwischen das gleiche Problem wie alle anderen Mega-Acts: Man erwartet immer die uneingeschränkte Höchstleistung...(ROCK HARD 8,5 / 10)

Running Wild - Photo




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