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Running Wild - Victory




Release Info: 1999 - GUN -  Full Length
Band Info: Deutschland - 1976 - Heavy Metal
Bewertung: 8,5           


Songs:

1. Fall Of Dorkas
2. When Time Runs Out
3. Timeriders
4. Into The Fire
5. Revolution
6. The Final Waltz
7. Tsar
8. The Hussar
9. The Guardian
10. Return Of The Gods
11. Silent Killer
12. Victory

Nach der für RUNNING WILD-Verhältnisse etwas schwächeren letzten Scheibe "The Rivalry" lassen es Rock'n'Rolf und seine Mannen auf "Victory" (zwölf Songs bei einer Gesamtspieldauer von rund 55 Minuten) wieder krachen - wenn auch nicht immer mit durchgetretenem Gaspedal. Ungewöhnlich viele Nummern bewegen sich im Midtempo-Bereich, lediglich der letzte (und beste) Song 'Victory' und der von Gitarrist Thilo beigesteuerte Nackenbrecher 'Return Of The Gods' erinnern an die speedige "Masquerade"-Phase der Band. Wem das Tempo allerdings (wie mir) egal ist, den dürfte "Victory" mühelos überzeugen - vorausgesetzt, man steht auf die typischen, auch auf dieser Scheibe allgegenwärtigen RUNNING WILD-Melodien und Traditions-Riffs der Marke Accept/Priest/W.A.S.P., die sowohl hart und fett als auch mega-eingängig ausgefallen sind. Neben Ohrwürmern wie dem Opener 'Fall Of Dorkas', dem von russischer Folklore beeinflußten 'Tsar' oder der Midtempo-Hymne 'When Time Runs Out' enthält "Victory" mit 'Revolution' auch das zweite Cover der gesamten Bandgeschichte (das erste war der Thin Lizzy-Klassiker 'Genocide'), diesmal aus dem Fundus der Beatles. Und was Rock'n'Rolf aus dieser Nummer gemacht hat, dürfte selbst RUNNING WILD-Hasser aufhorchen lassen. Etwas gewöhnungsbedürftig ist dagegen der stellenweise zu klinische Sound. Und wenn es sich bei Drummer Angelo Sasso tatsächlich um einen Menschen und nicht um eine Maschine handeln sollte, dann spielt er doch zumindest wie eine solche...(ROCK HARD 6 / 10)

Running Wild - Photo




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