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Savatage - Dead Winter Dead




Release Info: 1995 - Edel - Full Length
Band Info: USA - 1983 - Power Metal
Bewertung: 7,5 


Songs:

1. Overture
2. Sarajevo
3. This Is The Time
4. I Am
5. Starlight
6. Doesn't Matter Anyway
7. This Isn't What We Meant
8. Mozart And Madness
9. Memory
10. Dead Winter Dead
11. One Child
12. Christmas Eve
13. Now What You See

Der Sava-Clan beweist zwei Jahre nach dem Tod von Gitarrengenius Criss Oliva erneut, daß man immer noch in der Lage ist, erstklassige Mucke abzuliefern, auch wenn eingeschworene Fans den fehlenden Input von Criss bis ans Ende aller Tage vermissen werden - und damit auch den schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn, auf den das Zusammenspiel der beiden Oliva-Brüder bis einschließlich "Edge Of Thorns" jedes SAVATAGE-Album getrieben hat. Dennoch ist "Dead Winter Dead" nach "Streets" der zweite erfolgreiche Rock-Oper-Versuch der Masterminds Jon Oliva und Paul O'Neill geworden, die Scheibe überzeugt durch das gewohnt exzellente Handwerk (brillante Gitarrensoli von Ex-Widowmaker-Axeman Al Pitrelli) und griffige, eingängige Melodien. Das Konzeptalbum - textlicher Background: das Schicksal einzelner Kriegsopfer in Bosnien - hat den bislang deutlichsten Schlag in Richtung klassisch-sinfonischer Bombastkompositionen mitbekommen. Piano- und Streicher-Arrangements sind allgegenwärtig - das Album fährt über weite Strecken jenen Kurs, den Jon seit 1990 mit 'Gutter Ballet' eingeschlagen hat. Konzentrierte Uptempo-Riffpower gibt's lediglich häppchenweise. Die Highlights auf "Dead Winter Dead" repräsentieren neben den Instrumentals 'Overture: Sarajevo', 'Mozart And Madness' und 'Christmas Eve' eher ruhigere Nummern wie die exquisiten 'This Isn't What We Meant', 'Now What You See', 'This Is The Time' oder 'One Child'. Trotz des ein wenig behäbigen Titelsongs und der für meinen Geschmack melodisch etwas mittelprächtigen Tracks mit - gewohnt irrem - Jon-Oliva-Leadgesang ('I Am' und 'It Doesn't Matter Anyway') ist "Dead Winter Dead" insgesamt ein weit über dem Durchschnitt liegendes Opus geworden, das in der Sammlung keines SAVATAGE-Fans fehlen darf.(ROCK HARD 8,5 / 10)






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