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Slayer - Diabolus In Musica




Release Info: 1998 - Columbia - Full Length
Band Info: USA - 1981 - Thrash Metal
Bewertung: 7


Songs:

1. Bitter Place
2. Death's Head
3. Stain Of Mind
4. Overt Enemy
5. Perversion Of Pain
6. Love To Hate
7. Desire
8. In The Name Of God
9. Scrum
10. Screaming From The Sky
11. Wicked
12. Point

Sieht man von der Veröffentlichung "Undisputed Attitude'' ab (die neben zwölf Coversongs lediglich drei neue Eigenkompositionen enthielt), handelt es sich bei dem aktuellen SLAYER-Output um das erste Lebenszeichen der Band seit fast vier Jahren. Eine ausreichend lange Zeit, um mit neuen Sounds und andersartigen Einflüssen experimentieren zu können, aber SLAYER wären nicht SLAYER, wenn sie nicht erneut mit der Erwartungshaltung ihres Publikums spielen würden. Um es auf den Punkt zu bringen: Die Band klingt (natürlich) nicht anders als auf früheren Alben, sondern hat anscheinend in dem Maße, in dem andere Bands ihren Stil ändern, den eigenen Sound rigoros beibehalten. Schlecht gefahren ist das Quartett mit seiner Kompromißlosigkeit noch nie, und alleine der Umstand, daß fünf Alben mit Gold ausgezeichnet wurden, belegt, daß SLAYER nach wie vor auf eine riesige Anhängerschaft zurückgreifen können. "Diabolus In Musica'' ist nichts anderes als die konsequente Fortführung des '94er Langholzes "Divine Intervention'' und bietet all das, was man an SLAYER schon immer geliebt (oder gehaßt) hat: Groovige Riffs, gekonnte Tempowechsel und eine knallharte Produktion, für die einmal mehr Rick Rubin verantwortlich zeichnet. Einzig 'Perversions Of Pain' erinnert aufgrund seiner düsteren Atmosphäre an "Seasons In The Abyss''-Klänge, ansonsten dominiert - allerdings immer auf höchstem technischen Niveau - das volle Brett. 1998 gehört eine Menge Mut dazu, ein dermaßen extremes Album herauszubringen, auf dem sich absolut keine genrefremden Einflüsse finden, aber diese Band ist immer den unbequemen Weg gegangen und hat sich etwaigen Trends verschlossen. Die Fans werden es der Band danken, und alle anderen dürften Araya und Konsorten sowieso nicht interessieren. Unterm Strich ist "Diabolus In Musica'' kein Meilenstein im umfangreichen SLAYER-Katalog, aber eine Scheibe, die härtemäßig Maßstäbe setzt. Welcome back. (ROCK HARD 8,5 / 10)







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