1. Darkness Of Christ
2. Disciple
3. God Sent Death
4. New Faith
5. Cast Down
6. Threshold
7. Exile
8. Seven Faces
9. Bloodline
10. Deviance
11. War Zone
12. Here Comes The Pain
13. Payback
In den vorab geführten Interviews kündigten SLAYER mehrfach an, dass sie sich stilistisch wieder ein wenig zurück zu ihren Wurzeln bewegen würden. Bis zu einem gewissen Grad bestätigt „God Hates Us All" diese Aussagen. Die beiden Opener ´Disciple´ und ´God Send Death´ sind auf jeden Fall geile Arschtreter mit klassischem SLAYER-Riffing, wie man sie aus seligen „South Of Heaven"-Zeiten kennt. Auch die Knüppelorgien ´New Faith´, ´Exile´ oder ´Payback´ sind ein paar gezielte Schläge zwischen die Zähne. Dem gegenüber stehen mit Tracks wie ´Threshold´, ´Here Comes The Pain´ oder ´Warzone´ Nummern, die den neueren Sound von SLAYER verkörpern: verzerrte Vocals, abgehackte Riffs, Midtempo-Drumming. Geschmackssache, aber definitiv mit viel Klasse gemacht. Doch SLAYER zeigen auch gänzlich neue Seiten - wie z.B. bei dem geilen, sehr melodischen Ohrwurm ´Bloodline´, definitiv einem der Höhepunkte des Albums. Negativ stoßen mir dagegen die sperrigen, nicht auf den Punkt kommenden und einfach nur völlig öden pseudo-modernen Nummern wie ´Seven Faces´ oder ´Deviance´ auf, die den positiven Gesamteindruck der Platte ein wenig schmälern, weil sie schlichtweg lahmarschig und strunzlangweilig sind. Nichtsdestotrotz ist „God Hates Us All" definitiv ein Schritt in die richtige Richtung und wesentlich besser als das missratene Vorgängerwerk „Diabolus In Musica". Weiter so! (ROCK HARD 8 / 10)


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