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Soilwork - Natural Born Chaos




Release Info: 2002 - Nuclear Blast - Full Length
Band Info: Schweden - 1996 - Death Metal
Bewertung: 8 


Songs:

1. Follow The Hollow
2. As We Speak
3. The Flameout
4. Natural Born Chaos
5. Mindfields
6. The Bringer
7. Black Star Deceiver
8. Mercury Shadow
9. No More Angels
10. Soilworker's Song Of The Damned

Neulich im Bus nach Schweinfurt: Albrecht, findest du die neue SOILWORK auch so geil? Irgendwie erinnert mich die an Devin Townsend.? Der hat die Scheibe ja auch produziert, Buffo!? Geil, jetzt weiß ich schon, wer als Producer fungierte, ohne einen Blick ins Info zu werfen! Nein, Selbstbeweihräucherung beiseite: Dass die Schweden nach ihrem fulminanten letzten Brachialbatzen A Predator´s Portrait mit Langeisen numero vier noch einen ganzen Waggon Briketts draufpacken können, hatte ich nie und nimmer erwartet. Wohl dem, der die Chance bekommt, mit dem Metal-Guru aus dem kanadischen Vancouver aufzunehmen. So transparent, atmosphärisch, zeitgemäß und hymnisch-monströs produzieren im Hartwurstsektor nämlich nur ganz wenige Herrschaften. Wobei es dem mad professor auf Natural Born Chaos gelang, den fesselnden Gegensatz zwischen den derben Gesangspassagen und den hochmelodischen, majestätischen Ohrwurm-Refrains aus der Kehle von Frontkeule Björn Strid heuer noch besser herauszuarbeiten als sein Kollege Fredrik Nordström auf dem Vorgänger. Ähnliches gilt für das obergeniale, technisch höchst anspruchsvolle Riffing von Hauptsongwriter Peter Wichers und seinem Kollegen an der zweiten Klampfe, Ole Fink, sowie dem ebenso dezenten wie effizienten Gebrauch von Keyboards, die aus der neuen SOILWORK eines der intensivsten Klangerlebnisse der letzten Monate - ja Jahre - im Spannungsfeld zwischen Melodic Death-, Thrash-, Power- und Bombast-Metal machen. Kurzum: Natural Born Chaos ist das all killers, no fillers-Album, an dem sich in der nächsten Zeit nicht nur die Genre-Konkurrenz (vorneweg In Flames, Dark Tranquillity, Children Of Bodom und Arch Enemy), sondern die gesamte Metal-Zunft messen lassen muss. Oder anders formuliert: SOILWORK are the band to watch for in the new Metal millennium. Go get it!? (Rob Halford 1999).(ROCK HARD 8 / 10)




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