Bewertung: 7
1. Late For The Kill, Early For The Slaughter
2. Two Lives Worth Of Reckoning
3. The Thrill
4. Deliverance Is Mine
5. Night Comes Clean
6. King Of The Threshold
7. Let This River Flow
8. Epitome
9. The Akuma Afterglow
10. Enter Dog Of Pavlov
Hand aufs Herz: Die letzten beiden SOILWORK-Alben „Stabbing The Drama" und „Sworn To A Great Divide" waren gut, sorgten bei eingefleischten SOILWORK-Fans aber nur bedingt für Begeisterungsstürme. Der Wiedereinstieg des 2005 ausgebrannten Hauptsongwriters Peter Wichers konnte deshalb nicht passender kommen. Wo man auf den letzten beiden Alben brav versuchte, das erarbeitete Erfolgsrezept wiederzukäuen, überzeugt „The Panic Broadcast" mit einer im Hause SOILWORK lange nicht mehr gehörten Variabilität. Nicht nur Wichers agiert motivierter als zuletzt auf „Stabbing The Drama", auch Neuzugang Sylvain Coudret ist für die Band und das Songwriting eine enorme Bereicherung. Das Spektrum reicht vom Hardcore-lastigen Hochgeschwindigkeitsklopper (´Late For The Kill, Early For The Slaughter´) über das rhythmisch vertrackte Highlight ´Deliverance Is Mine´ bis hin zum sphärischen ´Let This River Flow´. Bis auf das solide, aber unspektakuläre ´The Thrill´ und das nach kurzer Zeit nervende ´Night Comes Clean´ lassen sich keine Ausreißer nach unten finden. Ob die Band mit „The Panic Broadcast" auf lange Sicht an die Qualität ihrer Gesellenstücke „Natural Born Chaos" und „Figure Number Five" anknüpfen kann, ist schwer zu beurteilen. Zumindest hat die Band den Einsatz der stets eigenwillig und oft originellen Keyboards im Vergleich zu älteren Alben enorm in den Hintergrund gerückt und damit eines ihrer Trademarks eingebüßt. (ROCK HARD 8 / 10)


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