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Solemnity - King Of Dreams




Release Info: 2003 - Remedy - Full Length
Band Info: Deutschland - 19985 - Heavy Metal
Bewertung: 7


Songs:

1. Fire In Mainstreamland
2. Kill The Majesty
3. The Ninth Gate
4. King Of Dreams
5. Vampire's Dance
6. Spirits Of The Dead
7. In Dubio Pro Sathanas
8. Heart Of A Raven

Mit Klischees ist es so eine Sache: Während die selbsternannten Kings of Metal von Manowar langsam zur Peinlichkeit verkommen (Viva, Stefan Raab, Bravo, Konzertwucherpreise), ist es eine junge (vor allem deutsche) wilde Garde um Sacred Steel, Metal Inquisitor, Wizard, Stormhammer, Majesty und eben auch SOLEMNITY, die ihren unermesslichen Klischeetrieb anders auslebt: authentischer, kompromissloser, ehrlicher und metallischer. Bei den Süddeutschen fängt das beim Coverartwork von Großmeister Ken Kelly (u.a. Manowar, Kiss) mit Drachen und großbusiger Amazone an, reicht über die Synonyme der Bandmitglieder (Sven the Axe, Psychotic Riffmaster, Six-String-Killer, Low Deathtones of Doom, Drums of War), Songtitel wie ´Kill The Majesty´, ´Fire In Mainstreamland´ oder ´Heart Of A Raven´, den Veröffentlichungstermin (Walpurgisnacht) und die Brotherhood mit anderen Bands (so hat der Italiener Steve Sylvester einen Gastauftritt) bis hin zur Huldigung in Form einer Coverversion (´Spirits Of The Dead´) an die True-Metal-Gods von Manilla Road. Hell yes, hier regieren Klischees, und das macht gar nichts, weil es prima unterhält und passt!

So haben wir es beim zweiten Album der Truppe mit einem erstklassigen heroischen Soundtrack für imaginäre Schlachten aus einer Zeit zu tun, in der man nicht für Öl, sondern für die Ehre und ums Überleben kämpfte. Zwei (klischeehafte) Verbesserungsvorschläge habe ich aber noch: Zum einen ist der Bandname zu genre-untypisch, andererseits ist die - für den (albernen) Hidden-Bonus-Track gestreckte Spieldauer - genau zwei Sekunden zu lang. 66:06 Minuten wäre cooler gewesen. Rage on and raise your fist! (ROCK HARD 7,5 / 10)



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