1. Dawn Of Antiquity (A Return To Despair)
2. Opaque Divinity
3. Transcending Sentinels
4. Dream Of Immortality
5. Destiny Falls To Ruin
6. White Ship
7. Mirror Of Sorrow
8. Where Angels Dare To Tread
Was haben Leif Edling (Candlemass), Wino (St. Vitus), Lee Dorian (Cathedral), Uwe Deese, Holger Stratmann und Frank Albrecht gemeinsam? Klar, sie alle stehen auf SOLITUDE AETURNUS, eine Band, die seit Jahren einen exzellenten Namen im Underground besitzt und einige superbe Demos veröffentlichte. Im letzten Jahr erreichte uns dann die Nachricht, daß SOLITUDE AETURNUS einen Deal bei King Classic Records unterschrieben haben, und wenige Wochen später zirkulierte das AdvanceTape zu der LP "Into The Depth Of Sorrow" in Undergroundkreisen. Der Release ließ jedoch auf sich warten, weil King Classic Records es nicht auf die Reihe bekamen, die Platte in die Läden zu stellen. Nachdem dann auch noch Roadracer den Mannen um ex-Rotting Corpse-Gitarrist John Perez ein lukratives Angebot unterbreiteten, hatten die fünf Jungs aus Texas endgültig die Nase voll und nahmen das Roa dracer-Angebot dankend an. Zum Glück, denn so kommt man auch in Europa nun problemlos an diesen Meilenstein desDoom-Metals heran. Nein, ich glaube nicht, daß ich hier übertreibe, denn SOLITUDE AETURNUS verstehen es hervorragend, die träge und zähflüssige Power des Doom Metals geschickt mit Elementen modernen Metals zu verbinden. Heraus kommt dabei ein recht eigenständiger Sound, der sowohl die schwarzgekleideten Doom-Freaks als auch die Freunde des traditionellen Metals,begeistern dürfte. Getragen wird die Musik durch den ausgezeichneten, hohen und doch sehr melodiösen Gesang von Frontman Robert Lowe, der einer der wenigen Sänger ist, die hoch und doch nicht nervig singen können - Vergleiche zu Ray Alder oder gar Geoff Tate sind gar nicht mal so weit hergeholt. Wo wir gerade bei Vergleichen sind: Parallelen lassen sich hier am ehesten zu den Schweden-Doomsters Candlemass erkennen, sprich, es geht auf "Into The Depth Of Sorrow" nicht immer träge, sondern auch ab und zu mal flotter zur Sache. St. Vitus-Fetischisten, die es ausschließlich böse und zähflüssig mögen, werden mit SOLITUDE AETURNUS nicht unbedingt etwas anfangen können, alle anderen sollten aber mal ein Ohr riskieren. 9 Punkte für die bis dato beste Doom-Scheibe in diesem Jahr. (ROCK HARD 9 / 10)


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