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Stainless Steel - Red Heat Within




Release Info: 2002 - Source Of Deluge - Live
Band Info: Ungarn - 1994 - Power Metal
Bewertung: 7,5


Songs

1. The Returner
2. Labyrinth
3. Desert Sun
4. Lady At The Rocks
5. My Sacrifice
6. The Wicked Game
7. The Lion And The Eagle
8. In Fever
9. The Longer Way

Die Ungarn melden sich nach dem 2000er Debüt „Wigant" mit neun neuen Echtmetall-Kompositionen zurück, werden es vermutlich aber auch mit „Red Heat Within" nicht schaffen, sich in der Spitzengruppe des Genres zu etablieren. Dafür klingt ihr hörbar von Bands wie Hammerfall, Helloween und teilweise auch Manowar beeinflusster Stahl bei weitem zu kraft- und saftlos.

Nicht, dass wir uns falsch verstehen: STAINLESS STEEL haben sicher kein wirklich schlechtes Album abgeliefert. Das ändert jedoch nix daran, dass kein einziger Song über biederen Durchschnitt hinauskommt. Am ehesten zünden noch der stark an die Hamburger Kürbisköppe zu „Keeper II"-Zeiten angelehnte Opener ´The Returner´, das vergleichsweise verschachtelt aufgebaute, sich immer mehr steigernde ´The Lion And The Eagle´ und das zwar extrem komatös (hurgs? - Red.) beginnende, in der zweiten Hälfte aber durchaus gefällige ´In Fever´.

Der Rest ist biedere Hausmannskost mit klaren Defiziten bei der Produktion - lascher Drumsound, teilweise arg holprig klingend - und dem Gesang von Fronter Dániel Jurásek. Der Knabe schafft es mit seiner oft zu ausdruckslos und gleichförmig klingenden Stimme problemlos, eine an sich ganz nette Nummer wie ´The Wicked Game´ in den Keller zu ziehen. Und wenn er wie bei der Beinahe-Progressiv-Nummer ´Desert Sun´ versucht, allzu ausgetretene Gesangspfade zu verlassen, ist das zwar prinzipiell zu begrüßen, in der Ausführung aber leider dröge, langweilig und ebenso matt wie die bei einigen Songs eingesetzten mehrstimmigen Chöre. (ROCK HARD 5,5 / 10)






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