1. Tonight You Belong To Me
2. Move On
3. Ain't Quite Right
4. Wouldn't You Like Me To Know
5. Take Me Away (Together As One)
6. It's Alright
7. Hold Me Touch Me (Think Of Me When We're Apart)
8. Love In Chains
9. Goodbye
1978 bunkerten sich alle 4 damaligen Kiss-Mitglieder separat im Studio ein, um an eigenem Material zu arbeiten (mal da wie dort auch mit etwas Fremdunterstützung). Der Plan war schlicht kommerzieller Natur: 4 Solo-Platten würden logischerweise auch 4 mal so viele Verkäufe & damit 4 mal so viel Gewinn bringen... Der Musikmarkt ist aber (Gott sei Dank) nicht logisch und letzten Endes ging die Idee eher nach hinten los.
Im direkten Vergleich mit seinen einstigen Bandkumpanen (Kiss war noch in der Originalbesetzung), ist Paul Stanleys Solo-Werk für mich die größte Enttäuschung! Anders als seine Kollegen wagte er keine großartigen Experimente und machte das, was er wohl auch mit seiner Stammband getan hätte. Das ist grundsätzlich freilich nicht schlecht, aber vor allem Frehley & Simmons bewiesen, dass sie auch abseits der Kiss-Standards wunderbare Tracks hervorbringen konnten. Peter Criss Solo-Album ist aus meiner Sicht auch nicht das Gelbe vom Ei, aber immerhin halt auch ein bisschen anders, als typische Kiss-Kost.
Stanley hat 9 Songs auf seinem Solo-Projekt verewigt und solide Ware abgeliefert (produziert hat er laut Credits übrigens auch). So wirkliches Erstaunen bzw. Boha-Das-Ist-Aber-Gut-Momente ruft Mr. Stanleys Schaffen hierauf aber leider kaum bis gar nicht hervor. Ich wüsste jetzt ehrlich gesagt nicht einmal, welchen der hierauf enthaltenen Titel ich besonders hervorheben sollte (na gut, der Closer "Goodbye" hat ein schönes Riff). Irgendwie ist alles gleich - gleich gut oder gleich schlecht, freilich mal dynamischer (na gut, der Opener ist schon gefällig), mal ruhiger, aber halt eben nicht allzu essenziell. Vielleicht hat meine gedämpfte Einstellung zu diesem Album auch damit zu tun, dass ich mir gerade vom Starchild mehr erwartet hätte, als einen soliden, aber nicht überwältigenden Kiss-Abklatsch. Ironischer Weise könnte jedoch gerade dieser Umstand anderen Kiss-Verehren wiederum gefallen. Naja, ich bin auch Kiss-Fan, aber eigentlich gefallen mir die anderen 3 Solo-Werke offengestanden besser. "Ace Frehley" & "Gene Simmons" (für das ich allerdings ein bisschen gebraucht habe) sind sowieso deutlich über Pauls Alleingang zu stellen. "Peter Criss" gefällt mir in Summe zwar nicht unbedingt besser, wirkt auf mich aber ein Stück weit ambitionierter & mutiger. 3 Sterne gehen sich aus meiner Sicht aber dennoch aus. Der Sound ist übrigens gut - da hab ich nichts zu beanstanden ;) Fazit: Wer Kiss mag, wird wohl auch an "Paul Stanley" Gefallen finden. Mit den damals großen Alben der Band kann sich dieser Alleingang jedoch nicht messen. Verglichen mit seinen Solo-Brüdern ist vorliegendes Werk zudem das am wenigsten überraschende. Das ist einerseits natürlich kein Fehler, aber vor allem der Dämon und der Spaceman haben die Chance, sich abseits der Stammband zu beweisen, wesentlich besser genützt. (AMAZON)
Im direkten Vergleich mit seinen einstigen Bandkumpanen (Kiss war noch in der Originalbesetzung), ist Paul Stanleys Solo-Werk für mich die größte Enttäuschung! Anders als seine Kollegen wagte er keine großartigen Experimente und machte das, was er wohl auch mit seiner Stammband getan hätte. Das ist grundsätzlich freilich nicht schlecht, aber vor allem Frehley & Simmons bewiesen, dass sie auch abseits der Kiss-Standards wunderbare Tracks hervorbringen konnten. Peter Criss Solo-Album ist aus meiner Sicht auch nicht das Gelbe vom Ei, aber immerhin halt auch ein bisschen anders, als typische Kiss-Kost.
Stanley hat 9 Songs auf seinem Solo-Projekt verewigt und solide Ware abgeliefert (produziert hat er laut Credits übrigens auch). So wirkliches Erstaunen bzw. Boha-Das-Ist-Aber-Gut-Momente ruft Mr. Stanleys Schaffen hierauf aber leider kaum bis gar nicht hervor. Ich wüsste jetzt ehrlich gesagt nicht einmal, welchen der hierauf enthaltenen Titel ich besonders hervorheben sollte (na gut, der Closer "Goodbye" hat ein schönes Riff). Irgendwie ist alles gleich - gleich gut oder gleich schlecht, freilich mal dynamischer (na gut, der Opener ist schon gefällig), mal ruhiger, aber halt eben nicht allzu essenziell. Vielleicht hat meine gedämpfte Einstellung zu diesem Album auch damit zu tun, dass ich mir gerade vom Starchild mehr erwartet hätte, als einen soliden, aber nicht überwältigenden Kiss-Abklatsch. Ironischer Weise könnte jedoch gerade dieser Umstand anderen Kiss-Verehren wiederum gefallen. Naja, ich bin auch Kiss-Fan, aber eigentlich gefallen mir die anderen 3 Solo-Werke offengestanden besser. "Ace Frehley" & "Gene Simmons" (für das ich allerdings ein bisschen gebraucht habe) sind sowieso deutlich über Pauls Alleingang zu stellen. "Peter Criss" gefällt mir in Summe zwar nicht unbedingt besser, wirkt auf mich aber ein Stück weit ambitionierter & mutiger. 3 Sterne gehen sich aus meiner Sicht aber dennoch aus. Der Sound ist übrigens gut - da hab ich nichts zu beanstanden ;) Fazit: Wer Kiss mag, wird wohl auch an "Paul Stanley" Gefallen finden. Mit den damals großen Alben der Band kann sich dieser Alleingang jedoch nicht messen. Verglichen mit seinen Solo-Brüdern ist vorliegendes Werk zudem das am wenigsten überraschende. Das ist einerseits natürlich kein Fehler, aber vor allem der Dämon und der Spaceman haben die Chance, sich abseits der Stammband zu beweisen, wesentlich besser genützt. (AMAZON)

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