1. Death To All But Metal
2. Asian Hooker
3. Community Property
4. Eyes Of A Panther
5. Fat Girl
6. Eatin' Ain't Cheatin'
7. Party All Day
8. Turn Out The Lights
9. Stripper Girl
10. The Shocker
11. Girl From Oklahoma
12. Hell's On Fire
Zugegebenermaßen mag ich diesen neumodischen Begriff Glam-Metal nicht. Ich hatte schon ein Problem mit der Bezeichnung Hair-Metal, denn für mich war der sogenannte Poser-Rock, dem mit diesen Begriffen ein besser klingendes Update verpaßt wurde nie Metal, sondern Hardrock. Und genau dieses Genre repräsentieren Steel Panther. Soviel mal zur *nüchternen* Betrachtung der Mucke. Denn rein nüchtern betrachtet ist dieses Album zwar ein handwerklich sehr ernstzunehmendes und starkes Hardrock-Scheiberl, aber im Gegensatz zu den Poser-Truppen aus den 80er Jahren, die einen gewissen Lifestyle vermitteln wollten, sind die vier Jungs nicht ganz so Ernst zu nehmen. Die Musiker, die sich die Künstlernamen Michael Starr, Satchel, Lexxi Foxxx und Stix Sadinia verpaßt haben, sind einfach nur mit großen Eifer dabei einen alten Stilrichtung wieder zu beleben und gleichzeitig dermaßen was von gewaltig durch den Kakao zu ziehen, daß es ein wahre Freude ist. Das Lesen des Booklets ist bereits ein 1A-Comedy-Genuß. Lexxi erklärt z.B. den Grund der vielen X im Namen - einfach nur köstlich. Die Lyrics sind ebenfalls Spaß und Satire pur. Und der Oberhammer ist das die vier Jungs nicht nur ihre Instrumente beherrschen, sondern auch dieses Feeling aus den 80er authentisch rüberbringen. Wenn die Band, so wie es in der gefälschten Vita steht, wirklich 1988 gegründet worden und sofort zu Plattenehren gekommen wäre, hätte sich der Poser-Rock vielleicht ein paar chartträchtige Jährchen länger gegen die alternativen Rocker aus Seattle behaupten können. FAZIT: handwerklich starkes Album mit augenzwinkernden Texten und Musikern, die hör- und lesbar Fun an ihrer Arbeit haben...(AMAZON)
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