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Steel Panther - Lower The Bar




Release Info: 2017 - Kobalt -  Full Length
Band Info: USA - 2000 - Hard Rock
Bewertung: 7,5             


Songs:

1. Goin' In The Backdoor
2. Anything Goes
3. Poontang Boomerang
4. That's When You Came In
5. Wrong Side Of The Tracks (Out In Beverly Hills)
6. Now The Fun Starts
7. Pussy Ain't Free
8. Wasted Too Much Time
9. I Got What You Want
10. Walk Of Shame
11. She's Tight
Eigentlich sollte man sich an das Spielchen ja inzwischen gewöhnt haben, aber trotzdem ist´s immer wieder faszinierend: STEEL PANTHER schicken uns ´ne neue Platte - und in der Redaktion bricht der dezente Wahnsinn aus. Rensen köpft noch vor dem Mittagessen ein halbes Dutzend Pilsken und schwingt vor, neben und selbstverständlich auch AUF seinem Schreibtisch das Tanzbein, Alex treibt es in Anbetracht der lyrischen Ergüsse die Schamesröte ins Gesicht, Boris „Cpt. Porno“ Kaiser beschwert sich, dass der „Mäuschenfaktor“ doch arg zurückgegangen sei (beim Vorgängeralbum zierten schließlich noch neun dralle Dirnen das Coveratwork, diesmal sind´s nur noch zwei), während Mandy in aller Ausführlichkeit darüber referiert, dass ihr die Lyrics nicht „deep genug“ seien. Und ich? Ich sitze vor meinem Rechner und tippe diese Zeilen, irgendwer muss in diesem Tollhaus ja schließlich arbeiten. Was für das Benehmen der werten Kollegenschaft gilt, gilt allerdings in gewissem Sinne auch für STEEL PANTHER: Die L.A.-Boys setzen mit ihrem vierten Studioalbum erneut auf die bewährte Mischung aus supereingängigem Achtziger-Glam und Songtexten, die ihr eurer Mutter im eigenen Interesse besser nur dann vorspielt, wenn sie der englischen Sprache nicht mächtig ist. Kritiker werden an dieser Stelle anmerken, dass sich das Konzept langsam abzunutzen beginnt - und hätten damit in gewisser Weise nicht mal Unrecht, denn die Texte bieten keine neuen „Erkenntnisse“, sondern lediglich mehr vom Altbewährten. Aber: In musikalischer Hinsicht sind die Songs nach wie vor top, und andere Kapellen singen ja schließlich auch seit Jahrzehnten ohne Unterlass über Krieg, Satan, Tod, Teufel, Drachen, Muskelmänner, Motorräder, Feuer und Haarspray. Warum man in all diesen Fällen darüber hinwegsehen, gleichzeitig aber ausgerechnet daran Anstoß nehmen sollte, dass sich auch STEEL PANTHER treu bleiben, erschließt sich mir nicht wirklich. (ROCK HARD 8,5 / 10)





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