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Steeler - Rulin' The Earth

Steeler - Rulin' the Earth

Release Info: 1985 - Earthshaker - Full Length
Band Info: Deutschland - 1980 - Hard Rock
Bewertung: 7,5


Songs:

1. The Resolution
2. Ruling The Earth
3. Shellshock
4. Let The Blood Run Deep
5. Heading For The End
6. Maniac
7. Run With The Pack
8. S.F.M.1
9. Turning Wheels

1984 sollte eigentlich das Jahr der "Stählernen" aus Bochum werden, doch bedingt durch viel Pech (Krankheit, Tournee beinahe geplatzt, wenig Konzerte usw.) hat es nicht ganz geklappt -wie man auch unserem Metal Poll im letzten Heft entnehmen konnte. Dies soll sich nun 1985 ändern, und mit "Rulin' The Earth" ist auch schon gleich ein dicker Grundstein gelegt. Nach einem Science Fiction-Intro geht's gleich ab mit dem Titelstück, welches dem letztjährigen Opener 'Chains...' in nichts nachsteht. Sofort fällt die bedeutend bessere Produktion und der verbesserte Gesang auf, aber auch die anderen Instrumente kommen um einiges härter und schneller als beim Debüt. Auch des folgende 'Shell Shock' hat dasselbe hohe Niveau und läßt eigentlich auf eine sehr gute Scheibe schließen. Daran kann auch das etwas zu kommerziell geratene 'Let The Blood Run Red' nichts ändern. Mit 'Heading For The End' übertreffen sich STEELER dann auch noch selbst - eine geile Halbballade im Stil der alten Samson. Super, Jungs! Seite zwei beginnt wiederum mit einem Hammer, nämlich mit einer Danksagung an alle Headbanger. Auch 'Maniac' besticht durch eine hervorragende Gitarrenarbeit. 'Run With The Pack' werden einige von euch vielleicht schon von den Konzerten her kennen, und auch bei diesem Song kann ich nichts Negatives entdecken. Ein Instrumentalstück, betitelt 'S.F.M. 1' (was das auch immer zu bedeuten hat - Rock Hard wird es schon herausbekommen!!!), im Stil von Iron Maiden oder Fates Warning leitet dann einen wahren Klassiker ein: 'Turning Wheels'. Das Stück erinnert zwar ein bißchen sehr an 'Heaven And Hell', doch dies ist schließlich keine Schande, oder? Ein wahrlich gelungener Abschluß. Doch wer jetzt die Traumnote ZEHN KOMMA NULL erwartet, liegt falsch, denn trotz der Stücke, der Gitarrenarbeit, der Produktion und dem sehr guten Cover hat die Platte neben dem Gesang (weine nicht, kleiner Peter!) doch einen großen Minuspunkt: Sie ist ZU gut und geht daher sofort ins Ohr, was nach dem fünften oder sechsten Anhören langweilig wird. Trotzdem eine DICKE NEUN für die Bochumer. Ein ausführliches Interview in unserer nächsten Ausgabe! (ROCK HARD 9 / 10)






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