1. Rockin' The City
2. Money Doesn't Count
3. Chain Gang
4. Messin' Around With Fire
5. Icehold
6. Strike Back
7. Danger Comeback
8. Night After Night
9. Waiting For A Star
Alle Achtung, das hätte ich nicht erwartet! Daß "Strike Back" ein tolles Album werden wurde, war mir ja von vornherein klar, und daß ich seit jeher sowieso eine kleine Schwäche für die Bochumer habe (hoffentlich laßt ihr endlich mal den versprochenen Scheck rüberwachsen!), brauche ich wohl auch nicht mehr zu erwähnen - daß STEELER aber ein solcher Hammer gelingen würde, hätte selbst ich nicht gedacht. Ich würde sogar so weit gehen, diese dritte Scheibe der Ruhrpötter (oder wie heißt das?) als bestes deutsches Album seit "Restless & Wild" zu bezeichnen! Jeder der neun Songs ist ein Volltreffer, die Produktion ist überragend, die Gitarren haben sich gegenüber "Rulin' The Earth" um glatte 100 Prozent gesteigert, die kraftvolle Drumarbeit hält allen Vergleichen problemlos stand, und der stark verbesserte Gesang räumt die letzten eventuell noch vorhandenen Zweifel endgültig aus dem Weg - besser geht's wirklich kaum. Auch in stilistischer Hinsicht werden STEELER niemanden von euch enttäuschen, von der gefühlvollen Halbballade 'Waiting For A Star' (bei der man Peter Burtz die Gesangsstunden der letzten zwei Jahre deutlich anhört) über das stampfende 'Ice Cold' mit seinen intelligent eingesetzten Double-Bassdrums bis hin zum rasenden 'Danger Comeback' - das bisher schnellste STEELER-Stück überhaupt - ist absolut alles vertreten, was sich ein HM-Fan wünschen kann. Der Schwerpunkt liegt dabei auf schnelleren Songs, die sich durch aggressive Chorgesänge, immer wieder auftauchende Überraschungsmomente und packende, Pretty Maids-artige Hooklines auszeichnen. Mit "Strike Back" werden STEELER den langersehnten Durchbruch schaffen, und das ist mir eine 9,5 wert! P.S.: Wenn schon keinen Scheck, schickt mir wenigstens ein Ticket für den ersten Gig im Madison Square Garden! (ROCK HARD 9,5 / 10)


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