2. Mark Of Cain
3. Clavicula Nox
4. Crazy Nights
5. From The Dionysian Days
6. Thor (The Powerhead)
7. Seawinds
8. To Mega Therion
9. The Wings Of The Hydra
10. Black Sun
Das Business hat so seine Gepflogenheiten. Eine davon ist, daß erfolgreiche Bands dazu neigen, für den kleinen Hunger zwischendurch Platten zu veröffentlichen, die man nicht als reguläre Releases bezeichnen kann. Man muß ja schließlich im Gespräch bleiben. Nun ist die Qualität solcher metallischen Brotzeiten oftmals nur knapp über dem Erdgeschoß-Level angesiedelt. Nicht jedoch im Falle THERION. Auch wenn ich mir sicher bin, daß der überwiegende Teil der vier unveröffentlichten Eigenkompositionen Überbleibsel der "Vovin"-Sessions sind, so kann man ihnen doch ein ordentliches Maß an Stil, Niveau und Soundqualität nicht absprechen. Klingt halt alles genauso wie auf dem letzten Longplayer. Der Unterhaltungswert steigert sich allerdings bei den drei Coverversionen. Da hätten wir zum Beispiel 'Crazy Nights' von Loudness und 'Thor' von Manowar, beide stimmlich veredelt von Primal Fear-Frontröhre Ralf Scheepers und in knackigen Versionen eingespielt. Als richtiges Schmuckstück entpuppt sich dazu 'Seawinds' von Accept. Wie, kennt ihr nicht? Ich ehrlich gesagt auch nicht, und nicht mal Kollege Kühnemund konnte sich noch an das Stück erinnern, das auf der allerersten Scheibe der Solinger stand. Aber: very well done! Abgerundet wird die Scheibe dann durch passable Live-Aufnahmen von 'To Mega Therion', 'The Wings Of The Hydra' und 'Black Sun', die spielerisch kompetent klingen, bei denen aber das Publikum viel zu weit in den Vordergrund gemischt wurde. Unterm Strich ein Snack, der seinen Beschaffungspreis durchaus wert ist. (ROCK HARD)


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