1. Child Of The City
2. Troublemaker
3. It's Over
4. Edge Of Excess
5. Turn My Back On Love
6. Ridin' High Again
7. Black Sheep
8. Boy's Nite Out
9. Somewhere Tonight
10. Love In A Minute
2. Troublemaker
3. It's Over
4. Edge Of Excess
5. Turn My Back On Love
6. Ridin' High Again
7. Black Sheep
8. Boy's Nite Out
9. Somewhere Tonight
10. Love In A Minute
Böse Zungen werden wieder behaupten, daß TRIUMPH aus bloßer Geldgeilheit auf den Reunion-Trip gekommen sind und nach jahrelanger Funkstille mit "Edge Of Excess" noch mal richtig abkassieren wollen. Mag sein. Tatsache ist aber auch, daß eine Band, die mit Alben wie "Allied Forces" oder "Never Surrender" ein Stück Ami-Rockgeschichte schrieb und diverse Platinalben einheimsen konnte, finanziell ausgesorgt haben dürfte. "Edge Of Excess" lediglich einen kommerziellen Aspekt unterstellen zu wollen, täte der Band Unrecht, denn dafür klingt die Scheibe zu gut, für mich nicht viel schlechter als die letzten TRIUMPH-Veröffentlichungen in der Originalbesetzung. Im gesanglichen Bereich sind aufgrund der Tatsache, daß sich der aktuelle Sänger Gil Moore schon früher die Gesangsparts mit dem Aussteiger Rik Emmett teilte, kaum Unterschiede auszumachen. Auch der neue Gitarrist fügt sich perfekt ins Bandgefüge ein. Was allerdings fehlt, sind die zündenden Songideen, die frühere Scheiben des Trios zu Meilensteinen machten. Bis auf den Opener (dessen Anfangsriffs übrigens fatal an die Dream Theater-Single 'Pull Me Under' erinnern), das Airplay-Potential aufweisende 'Turn Me Back On Love' oder das groovende 'Love In A Minute' passiert einfach zuviel Vorhersehbares auf diesem Album. Acht Punkte sollte "Edge Of Excess" aber jedem Melodic-Rock-Fan wert sein. (ROCK HARD 8 / 10)
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